Stell dir vor, du steigerst deinen Umsatz – ganz ohne Risiko
Stell dir vor, du könntest deine Umsätze signifikant steigern – ohne zusätzliches Werbebudget, ohne riskante Experimente, ohne Ratespiele. Genau das ermöglicht dir A/B-Testing auf Amazon. Es ist eines der effektivsten, aber gleichzeitig am wenigsten genutzten Tools auf der Plattform. Und das Beste: Es ist kostenlos.
Mit Amazon A/B-Testing kannst du gezielt herausfinden, welche Inhalte auf deiner Produktdetailseite besser performen. Und das datenbasiert, zuverlässig und direkt im Seller oder Vendor Central – ein Ansatz, den wir auch im Rahmen unserer Amazon Conversion-Rate Agentur verfolgen, um Listings systematisch zu verbessern.
Mehr Umsatz ohne mehr Budget? Genau das macht Amazon A/B-Testing möglich. Mit dem kostenlosen Tool „Manage Your Experiments“ kannst du verschiedene Versionen deiner Inhalte gegeneinander testen – etwa Titel, Bilder oder A+ Content. So findest du datenbasiert heraus, was wirklich bei deinen Kunden funktioniert – ein Prinzip, das sich übrigens ideal mit einer gezielten Amazon PPC-Strategie kombinieren lässt, um sowohl Traffic als auch Conversion im Gleichklang zu optimieren.
Das Beste daran: 99 % deiner Wettbewerber nutzen dieses Tool nicht. Du kannst dir damit also einen massiven Vorsprung sichern. Anstatt ins Blaue zu optimieren, liefert dir A/B-Testing klare Zahlen und Ergebnisse, auf deren Basis du fundierte Entscheidungen triffst.
Und das verändert alles: Du gewinnst Kontrolle über deine Produktdarstellung. Du weißt, was deine Kunden wollen. Und du optimierst nicht mehr im Dunkeln – sondern mit Licht.
Praxisbeispiele: Was durch A/B-Testing möglich ist
Hier siehst du ein Beispiel aus der Nahrungsergänzungsmittel-Kategorie eines unserer Kunden. Getestet wurden neue Produktbilder.

+4.224 € zusätzlicher Umsatz allein durch neue Bilder. Keine Preisanpassung. Kein zusätzliches Ad-Spend. Nur besseres Bildmaterial – sauber getestet.
Was die meisten Seller machen? Sie tauschen ihre Bilder einfach aus – ohne zu wissen, ob sie wirklich besser funktionieren. Andere wiederum ändern sie nie – und verschenken dadurch enormes Potenzial.
Beachte: Nicht jede neue Version funktioniert besser. Manchmal ist die bestehende Variante sogar effektiver. Deshalb ist ein sauberer A/B-Test entscheidend – er verhindert, dass du dich verschlechterst, nur weil du glaubst, dich zu verbessern.
In einem anderen Fall wurde lediglich ein kleines Testsiegel in das Hauptbild integriert – und Variante B performte signifikant besser. Selbst kleine Optimierungen haben auf lange Sicht einen großen Hebel.

Stell dir jetzt vor, du würdest durch ein paar zusätzliche Sales direkt besser ranken als deine Konkurrenz, mehr organische Sichtbarkeit gewinnen – und vielleicht sogar den Bestseller-Badge erhalten. Die Auswirkungen auf deinen Umsatz kannst du dir sicher vorstellen.
Falls dich weitere allgemeine Case Studies interessieren, findest du diese hier.
Unsere Amazon A/B Testing Masterclass:
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Zurück zum Anfang: Wie du A/B-Testing richtig angehst
Was ist A/B-Testing auf Amazon?
A/B-Testing bei Amazon bedeutet: Zwei Varianten deiner Produktdetailseite werden zufällig unterschiedlichen Kundengruppen angezeigt. Du testest z. B.:
- Titel A vs. Titel B
- Bild A vs. Bild B
- A+ Content Variante A vs. B
Während des gesamten Testzeitraums sieht jede Kundengruppe immer dieselbe Version. Amazon misst automatisch relevante Metriken wie Conversionrate, Umsatz und Klickrate. Der große Vorteil: Du musst keine externen Tools oder Split-Test-Software verwenden – alles läuft direkt in Seller Central bzw. Vendor Central und ist vollständig integriert.
Was bringt dir das in der Praxis?
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Du bekommst echte Kundendaten, statt Annahmen.
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Du reduzierst das Risiko schlechter Änderungen.
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Du steigerst deinen Umsatz dauerhaft durch gezielte Optimierung.
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Du lernst, was wirklich zählt: Bilder? Titel? Struktur?
A/B-Tests sind nicht nur technische Spielerei – sie sind ein echter Lernprozess über deine Zielgruppe.
Wer darf A/B-Tests durchführen?
Nicht jeder Seller kann sofort loslegen. Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
- Markenregistrierung: Du musst im Amazon Brand Registry angemeldet sein.
- ASIN mit ausreichend Traffic: Mindestens ca. 700 Seitenaufrufe pro Monat – diese Schwelle stellt sicher, dass genug Daten für eine aussagekräftige Auswertung generiert werden.
- Genehmigte Inhalte: Die getesteten Inhalte (vor allem A+ Content) müssen vorher genehmigt und mit der ASIN verknüpft sein.
Wenn deine ASINs nicht für Experimente verfügbar sind, liegt das häufig an zu geringem Traffic oder an nicht genehmigten Inhalten.
Du kannst aktuell noch keine A/B-Tests durchführen? Dann lies unbedingt diesen Blogartikel – darin zeige ich dir, wie du dein Listing trotzdem perfekt optimierst. Klicke hier.
Was kannst du testen?
Amazon erlaubt Tests für folgende Inhaltstypen:
| Inhaltstyp | Getrennt testbar | Multi-Test kombinierbar |
| Produkttitel | Ja | Ja |
| Produktbilder | Ja | Ja |
| Bullet Points | Ja | Ja |
| A+ Content | Ja | Nein |
| Markengeschichte | Ja | Nein |
| Produktbeschreibung | Ja | Nein |
Multi-Attribute-Test: Du kannst auch mehrere Elemente gleichzeitig testen (z. B. Titel + Bild + Bullet Points). Achtung: Du erfährst dann nur, ob die Gesamtkombination besser funktioniert – nicht, welcher Teil konkret für den Erfolg verantwortlich ist.
Nicht erlaubt: Kombinationen wie Bild + A+ oder Markengeschichte + Bullet Points müssen in getrennten Experimenten laufen.
Du möchtest deine Bilder A/B testen und dadurch deine Sales steigern, bist aber unsicher, wo du wirklich auf Amazon optimierte Bilder erhältst?
Kontaktiere uns einfach unter diesem Link. Wir haben bereits unzählige Bilder optimiert und die Testresultate analysiert, sodass wir wissen worauf es wirklich ankommt.
So richtest du einen A/B-Test ein (Schritt für Schritt)
Ein A/B-Test ist schnell eingerichtet – wichtig ist, dass du systematisch vorgehst. Hier die Schritte im Detail:
- Gehe zu “Experimente verwalten” in Seller Central oder Vendor Central unter dem Reiter “Marke”.

2. Klicke auf “neues Experiment erstellen”
3. Wähle den Inhaltstyp aus, den du testen möchtest (z. B. Titel, Bild oder A+ Content).
4. Wähle die passende ASIN, für die du genug Traffic hast (Amazon schlägt automatisch geeignete ASINs vor).

5. Lade Variante A und Variante B hoch. A entspricht dem aktuellen Live-Inhalt, B ist deine Alternative.

6. Definiere den Zeitraum und die Hypothese. Beispiel: „Wir glauben, dass ein Titel mit konkreter Mengenangabe die Conversionrate steigert.“
7. Starte das Experiment. Amazon aktualisiert die Ergebnisse wöchentlich. Du kannst jederzeit sehen, welche Variante besser performt.
8. Optional: Aktiviere die automatische Übernahme der Gewinner-Variante, sobald ein signifikanter Unterschied festgestellt wird.
Tipps für erfolgreiche Tests
- Testdauer: Lass dein Experiment mindestens 8–10 Wochen laufen oder nutze die Option “Bis zur Signifikanz”, bei der Amazon automatisch den optimalen Zeitpunkt für den Testabschluss ermittelt.
- Nie voreilig abbrechen: Frühzeitige Tendenzen können irreführend sein – Geduld zahlt sich hier aus.
- Nur ein Element ändern: Um wirklich zu wissen, was funktioniert, solltest du immer nur eine Variable testen – außer du setzt gezielt auf den Multi-Test.
- Hypothesen bilden: Stelle dir vorab die Frage: “Warum sollte Variante B besser funktionieren als A?” Beispiel: “Ein Titel mit konkreter Mengenangabe steigert das Vertrauen und die Conversionrate.”
Ein strukturierter Ansatz mit klaren Annahmen hilft dir, nicht nur Ergebnisse zu messen, sondern auch zu verstehen.
Was du nach dem Test tun solltest
Der A/B-Test ist nur der Anfang. Was du daraus machst, entscheidet über deinen langfristigen Erfolg.
- Sieger übernehmen: Wenn eine Variante signifikant besser abschneidet – übernehmen!
- Daten sichern: Speichere Screenshots und KPIs für spätere Auswertungen oder Benchmarks.
- Learnings notieren: Welche Hypothese hat sich bestätigt? Was war überraschend?
- Nächsten Test planen: A/B-Testing ist kein einmaliges Projekt – es ist ein fortlaufender Prozess.
- Im Team teilen: Lass dein ganzes Team von den Erkenntnissen profitieren – z. B. Content, Design und Ads.
Und noch ein Profi-Tipp: Kombiniere A/B-Testing mit regelmäßigen Keyword-Analysen und Conversion-Optimierungen im Backend. So entfaltet dein Listing seine volle Kraft.
Häufige Fehler, die du vermeiden solltest
- Zu kurze Testdauer – Viele brechen den Test nach wenigen Tagen ab. Doch statistische Signifikanz braucht Zeit. Gib dem Test mindestens 8 Wochen.
- Mehrere Änderungen gleichzeitig – Wenn du Titel, Bild und A+ Content gleichzeitig änderst, weißt du nicht, was die Wirkung verursacht hat.
- Keine Hypothese formuliert – Ohne klare Annahme fehlt dir der Vergleichsmaßstab. Jeder Test sollte eine klare Fragestellung haben.
- Zu wenig Traffic – Wenn deine ASIN nicht genug Aufrufe hat, sind die Ergebnisse unzuverlässig. Wähle deine Bestseller oder ASINs mit viel Sichtbarkeit.
- Keine Auswertung – Der größte Fehler: Du startest einen Test, schaust aber nie in die Ergebnisse. Mach dir Reminder im Kalender.
Ideen für A/B-Tests
Hier einige getestete Varianten aus der Praxis:
- Titel mit vs. ohne Markennamen
- Kurz vs. lang formulierte Titel
- Mengenangabe vorne vs. hinten im Titel
- Hauptbild mit Siegel vs. ohne
- Hauptbild zeigt Verpackung vs. Produkt alleine
- Bullet Points mit Symbolen (z. B. Häkchen) vs. reiner Text
- A+ Content mit Vergleichstabellen vs. reiner Storytelling-Content
Ergänzend kannst du testen, ob Lifestyle-Bilder besser performen als reine Produktbilder oder ob emotionale Bullet Points bessere Ergebnisse liefern als sachliche.
Ein weiteres Beispiel aus der Praxis
Ein anderer Kunde aus der Nahrungsergänzungsmittel-Kategorie testete verschiedene Hauptbilder. In Variante A war lediglich das Produkt zu sehen, in Variante B wurde die Produktmenge prominent eingeblendet. Das Ergebnis: eine signifikant höhere Conversionrate bei Bild B – ohne zusätzliche Werbekosten oder Änderungen an Preis und Texten.
Was die meisten Seller machen? Sie tauschen ihre Bilder einfach aus – ohne zu wissen, ob sie besser performen. Andere ändern sie nie. Beides ist verschenktes Potenzial. Ein strukturierter Testansatz ist der einzige Weg, dauerhaft fundierte Optimierungen vorzunehmen.
A/B-Testing ist eines der wirkungsvollsten und am wenigsten genutzten Tools auf Amazon. Wer datenbasiert optimieren will, kommt daran nicht vorbei. Es ersetzt Bauchgefühl durch messbare Fakten und zeigt dir schwarz auf weiß, was wirklich wirkt.
A/B-Testing im Jahresverlauf: Wann lohnt es sich besonders?
Nicht jeder Zeitpunkt ist gleich gut für Tests. Hier ein Überblick:
Q1 (Januar–März): Idealer Zeitraum für strategische Änderungen nach dem Weihnachtsgeschäft.
Q2 (April–Juni): Gute Phase für Sortiments- und Launch-Optimierungen.
Q3 (Juli–September): Saisonale Tests (z. B. Sommer-/Urlaubsbilder) lohnen sich hier.
Q4 (Oktober–Dezember): Höchstes Kaufvolumen – nur für erfahrene Tester geeignet. Tests mit viel Traffic, aber Vorsicht bei zu vielen gleichzeitigen Änderungen.
Unser Tipp: Plane deine Tests bewusst im Voraus und passe sie saisonal an. Manche Bilder oder Titel performen im Sommer ganz anders als im Weihnachtsgeschäft.
Mini-FAQ: Häufige Fragen zu Amazon A/B-Testing
Wie oft kann ich A/B-Tests durchführen?
So oft du möchtest – allerdings nur ein Test pro Inhaltstyp und ASIN gleichzeitig.
Kann ich auch Varianten mit gleichem Inhalt testen, nur leicht verändert?
Ja, aber achte darauf, dass der Unterschied signifikant genug ist, um Auswirkungen zu messen.
Was ist, wenn keine Variante signifikant gewinnt?
Dann übernimm die bisherige Version oder teste eine neue dritte Variante.
Gibt es Risiken?
Nein – Amazon verteilt den Traffic gleichmäßig, es gibt keinen Einfluss auf das Ranking oder die Sichtbarkeit.
Muss ich alle Inhalte von Amazon freigeben lassen?
Ja, A+ Content und Brand Story müssen vorher genehmigt sein.
Wenn du deinen Umsatz steigern willst, ohne sofort in mehr Werbung zu investieren, ist das der direkteste Weg. Und: Es kostet dich keinen Cent. Das Tool steht bereit – du musst es nur nutzen.
Amazon stellt dir die Werkzeuge. Die Entscheidung liegt bei dir.
Das klingt alles spannend, du hast aber viel zu viel um die Ohren, um dich selbst darum zu kümmern?
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