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Lebensmittel auf Amazon verkaufen ist nichts für blutige Anfänger. Aufgrund von zahlreichen behördlichen Regelungen, Beschränkungen und Nachweispflichten, und teilweise auch komplexer Logistik unter Wahrung der Frische, sind Lebensmittel eine komplizierte Sache.

Amazon stellt beim Verkauf von Lebensmitteln hohe Anforderungen an Produktsicherheit, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit, die bei vielen anderen Kategorien nicht bestehen.

Auf der anderen Seite sind Nahrungsmittel „Evergreens“: Sie verzeichnen eine durchgehend hohe Nachfrage und sind nicht so stark von Trends und gesellschaftlichen Änderungen abhängig wie es z.B. bei Lifestyle- oder Mode-Produkten der Fall ist. Das Geschäft mit Lebensmitteln und Getränken kann daher sehr lukrativ sein, ist aber auch deutlich komplexer.

Der heutige Beitrag soll dir eine Idee davon geben, was als Lebensmittelhändler auf dich zukommen wird, wobei ich auf zahlreiche weitere Informationsquellen verweisen werde.

Falls du fest vorhast, mit Lebensmitteln und Getränken online zu handeln, melde dich gerne bei uns, der AdsMasters Amazon Agentur aus Düsseldorf. Wir haben schon viele Accounts aus diesem Bereich beraten, betreut und zu mehr Profitabilität geführt – doch dazu später mehr.

Überblick: Was zu beachten ist, wenn du Lebensmittel handelst

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1. Lebensmittelrecht und Produktsicherheit

Lebensmittel gibt es viele und für jede Kategorie gelten unterschiedliche Vorschriften. Auf die meisten davon werden wir im weiteren Verlauf des Beitrags eingehen. Damit ein essbares Produkt auf Amazon angeboten werden darf, muss es folgende allgemeine Bedingungen erfüllen:

  • Alle Zutaten müssen nach EU-Verordnung zugelassen sein
    • Verbotene Lebensmittelzusatzstoffe sind z.B. Kaliumbromat, Bromiertes Pflanzenöl, Sudanrot (Farbstoff)…
    • Konsultiere die Liste zugelassener Zusatzstoffe
    • Beimischungen von gentechnisch veränderten Zutaten, Hormone und Antibiotika in der Viehzucht, aber auch spezielle Behandlungen mit chemischen Dekontaminationsmitteln, sind größtenteils verboten
  • Korrekte Ausweisung von Allergenen
  • Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums bei verderblichen Lebensmitteln
    • Ausgenommen sind:
      – Frisches Obst und Gemüse, einschließlich Kartoffeln
      – Weinartige alkoholische Getränke aus Trauben oder anderen Früchten
      – Getränke mit einem Alkoholgehalt von mind. 10% vol.
      – Frische Backwaren oder Gebäckstücke
      – Essig
      – Kochsalz
      – Süßwaren, die fast ausschließlich aus Zucker bestehen
      – Kaugummis
  • Nährwertangaben
    • Ausgenommen sind:
      – Unverarbeitete Lebensmittel aus einer einzigen Zutat (z.B. Fleisch, Eier, Kaffee…)
      – Frisches, unverarbeitetes Obst und Gemüse einschließlich Kartoffeln
      – (Kohlensäurehaltiges) Wasser ohne Zusätze
      – Milch und gereifte / fermentierte Milchprodukte (z.B. Käse, Butter)
      – Tee, Kräuter, Gewürze
  • Kennzeichnung in Deutsch bzw. der jeweiligen Landessprache des Marktplatzes
  • Gesundheitsversprechen unterliegen einer strengen Regulierung
  • Grundpreisauszeichnung
    • Alle Lebensmittel müssen zusätzlich mit dem Grundpreis pro Mengeneinheit (Liter, kg, Stück) gekennzeichnet sein 

2. Verpackung und Etiketten

Ein typisches Lebensmittel-Etikett benötigt folgende Angaben:

  • Produktbezeichnung
  • Zutatenliste
    • Angabe in absteigender Reihenfolge des Gewichts
    • Nicht notwendig für:
      – Produkte aus einer einzigen Zutat (z.B. Reis, Mehl, Kaffee, Fleisch, Eier…)
      – Frisches, unverarbeitetes Obst und Gemüse einschließlich Kartoffeln
      – (Kohlensäurehaltiges) Wasser ohne Zusätze
      – Milch und gereifte / fermentierte Milchprodukte (z.B. Käse, Butter)
      – Kräuter und Gewürze
  • Allergenkennzeichnung (falls zutreffend)
  • Nettofüllmenge
  • Mindesthaltbarkeitsdatum oder Verbrauchsdatum (falls zutreffend)
    • Ein Verbrauchsdatum („zu verbrauchen bis“) ist notwendig für leicht verderbliche Lebensmittel, die ein Gesundheitsrisiko bergen, z.B. Hackfleisch, Geflügelfleisch, Vorzugsmilch, frischer Fisch und Räucherfisch, Schnittsalate und frisches Gemüse in Fertigpackungen
  • Hersteller-/Importeurangaben
    • Du kannst Lebensmittel entweder weiterverkaufen (Reseller) oder selbst herstellen (Private Label)
    • Als Hersteller von Lebensmitteln bist du für Produktsicherheit, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit verantwortlich
    • Dieselben Verantwortlichkeiten trägst du als rechtlicher Inverkehrbringer von importierter Ware; im Zweifelsfall haftest du und nicht der Hersteller im außereuropäischen Ausland
  • Nährwerttabelle (falls zutreffend)
  • Herkunftsangaben
    • Erforderlich für:
      – Frisches Obst und Gemüse

      – Frisches Fleisch
      – Fisch, Meeresfrüchte (Fanggebiet und Fangmethode)
      – Eier (zzgl. Haltungssystem)
      – Natives Olivenöl
      – Honig
  • Lagerhinweise / Angaben zur Aufbewahrung
    • z.B. „Bei +2 °C bis +7 °C lagern“, „Bei mindestens -18 °C lagern“, „Kühl und trocken lagern“, „Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen“

Geeignete Verpackungen sind je nach Lebensmittelart unterschiedlich. Typische Verpackungen sind:

  • Folienbeutel
  • Dosen
  • Schraubgläser
  • PET-Flaschen
  • Vakuumbeutel (z.B. für Fleischwaren, Käse, Fertiggerichte)
  • Schutzgasbeutel (z.B. für Salate, geschnittenes Obst und Beeren, Fertiggerichte)
  • Tiefkühlverpackung mit Umkarton für tiefgefrorene Kost

3. Amazon-spezifische Anforderungen

Amazon verlangt unter anderem:

  • Rechnungen oder Lieferantennachweise
  • ggf. ein Analysezertifikat (CoA) aus einem Labor, das die Reinheit, Identität und Sicherheit einer bestimmten Produktcharge bestätigt
    • v.a. für Nahrungsergänzungsmittel, Novel Foods wie hier angegeben, Säuglingsnahrung…
  • HACCP-Zertifikat oder ein alternatives, von der GFSI anerkanntes Zertifikat, als Nachweis der Lebensmittelsicherheit
    • wird für den Hersteller der jeweiligen ASIN ausgestellt, d.h. Reseller brauchen kein eigenes Zertifikat sofern sie die versiegelte Originalverpackung nach der Herstellung nicht verändern
    • bei Eigenmarken bist entweder du der Hersteller oder der für dich produzierende Lohnbetrieb
    • Aussteller sind z.B. TÜV Nord, TÜV Süd oder Bureau Veritas
  • Produktbilder der Verpackung
  • Eine vorherige Freischaltung ist notwendig für: Bio-Lebensmittel, alkoholische Getränke, „Made in Italy“-Erzeugnisse

4. Logistik v.a. bei frischen, verderblichen oder zu kühlenden Lebensmitteln

lebensmittel auf amazon verkaufen was ist zu beachten

Bei Lebensmitteln bestimmt vor allem die Haltbarkeit die Gesetze der Lagerung, Verpackung und Lieferung, wobei bei den meisten Produkten noch eine zeitkritische Komponente hinzukommt.

Kühlpflichtige Produkte können nicht im Amazon Lager aufbewahrt werden, sodass du für diese „Versand durch Verkäufer“ (FBM) auswählen und ein geeignetes Kühllager finden musst. Schmelzbare Produkte sind FBA-fähig, müssen aber in den Sommermonaten auf FBM umgestellt werden.

Jegliche Produkte, die zeitkritisch ausgeliefert werden müssen oder bei denen die Kühlkette nicht unterbrochen werden darf, fügen eine zusätzliche Komplexität hinzu.

  • Versand durch Amazon:
    • Lange haltbare Lebensmittel ohne MHD oder solche mit ausreichender Restlaufzeit
      – Getränke
      – Gewürze und Saucen
      – Süßigkeiten und Snacks
      – Konserven
      – Verarbeitete und verpackte Grundnahrungsmittel
  • Versand durch Verkäufer:

5. Haftung und Versicherung

Eine Produkthaftpflichtversicherung ist für Lebensmittelhändler praktisch Pflicht. Denn ein einziger Allergie- oder Fremdkörpervorwurf kann sehr teuer werden. Gerade bei Eigenmarken (Private Label) solltest du hier nicht sparen.

Auf den Seiten von Your Europe findest du umfangreiche Informationen, für jedermann verständlich aufbereitet:

Welche Lebensmittel darfst du auf Amazon verkaufen?

produktbezeichnung regelungen zulässige angaben

Lebensmittel müssen

  • den gelten Verordnungen der EU und Deutschland entsprechen
  • aus rechtmäßigen Inhaltsstoffen in zulässigen Mengen / Konzentrationen bestehen
  • ordnungsmäßig verpackt und etikettiert sein
  • in der deutschen Sprache gekennzeichnet sein

Folgende Lebensmittel darfst du nicht über Amazon verkaufen:

  • Lebensmittel aus bedrohten oder gefährdeten Tierarten (z.B. Haifleisch, Walfleisch…)
  • Stopfleber oder Froschschenkel
  • Lebensmittel, die illegale Drogen enthalten oder diesen bewusst ähneln; Lebensmittel mit Hanf
  • Produkte mit einem unverhältnismäßig hohen Verletzungs- oder Gesundheitsrisiko
  • Produkte mit überschrittenem Mindeshaltbarkeitsdatum
  • „Neuartige“ Lebensmittel wie Wunderbeeren, Elfenblumen etc.
  • Produkte mit falschen oder unzulässigen gesundheitsbezogenen Angaben (z.B. „beugt Krebs vor“, „hilft bei Diabetes“, „lindert Depressionserscheinungen“)
  • Produkte mit irreführenden Angaben (z.B. ist „Hafermilch“ unzulässig → schreibe stattdessen „Haferdrink“)
  • Lebensmittel mit verbotenen Zusatzstoffen, z.B. Isobutan oder Konjak, oder unzulässigen Farbstoffen
Zum Thema Health Claims

Es sind nur solche Nährwert- und Gesundheitsangaben zulässig, die von der Europäischen Kommission genehmigt wurden. Jegliche Aussage muss mit einer wissenschaftlich fundierten Erklärung gestützt werden und sollte auf die empfohlene Tagesdosis hinweisen. Superfoods oder gesunde Lebensmittel dürfen als solche bezeichnet werden, wenn sie Komponenten enthalten, die sich nachweislich positiv auf die Körperfunktion auswirken.
Welche Gesundheitsangaben authorisiert und nicht authorisiert sind, kannst du im Health Claims Register nachschauen (Spoiler: Es gibt sehr viele, die nicht authorisiert sind!)    

Kennzeichnung von Lebensmitteln

goji beeren mit nährtwertangaben gebrauchsanweisung und hinweisen

Amazon gibt Auskunft über die Kennzeichnungsvorschriften von vorgepackten Produkten auf Etikett und Produktdetailseite, und zählt auf, welche Inhaltsstoffe einen Allergenhinweis erfordern.

Zudem musst du in der Lagerbestandsdateivorlage zahlreiche Angaben machen. Hierzu gehören

  • die korrekte Bezeichnung (eingetragener Markenname, übliche Bezeichnung, beschreibender Name)
  • Inhaltstoffe mit Allergenen und Zusatzstoffen
  • Nährwertangaben
  • Nettofüllmenge
  • Anweisungen für Aufbewahrung und Verwendung (z.B. „nach dem Öffnen kühl lagern“, „gekühlt servieren“), hierzu gehören auch das Verbrauchsdatum oder Mindesthaltbarkeitsdatum
  • Warnhinweise (z.B. „Nicht für Kinder unter 12 Jahren geeignet“)
  • Gebrauchsanweisung, falls das Produkt für den Verzehr vorbereitet werden muss
  • Kontaktdaten des Lebensmittelunternehmers in der EU (Hersteller oder Importeur)
  • Ursprungs- oder Herstellungsland (falls das Produkt in verschiedenen Ländern hergestellt, verarbeitet und verpackt wird, sind mehrere Angaben nötig)
  • Angabe des Alkoholgehalts, falls dieser 1,2 % vol.  übersteigt

Die genauen Vorgaben findest du hier.

 

Für den Versand durch Amazon bestehen weitere Richtlinien und Beschränkungen.

  • Beispielsweise dürfen schmelzbare Produkte (Schokolade, Weingummi, Probiotika…) zwischen 1. Mai und 14. Oktober nicht von Amazon gelagert oder versandt werden, da die Umwelttemperaturen 30°C übersteigen können. Sprich: Verkaufst du Ware, die ohne Kühlung im Sommer schmelzen würde, musst du jeden April einen Remissionsauftrag stellen und den FBA-Lagerbestand zu dir zurückschicken lassen – sonst werden die Lebensmittel einfach entsorgt.
  • Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdatum müssen beim Liefereingang in das Fulfilment Center mindestens noch 90 Tage lang haltbar sein. 50 Tage vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums werden alle nicht verkauften Einheiten ohne Erstattung entsorgt. Lieferungen von Lebensmitteln sind nur an die Fulfilment Center in Leipzig, Koblenz und Graben möglich, müssen deutlich als solche gekennzeichnet sein und müssen eine eigene Palette einnehmen, ohne mit Nicht-Lebensmitteln gemischt zu werden. Bei den kleinsten Anzeichen von Beschädigungen oder Kontaminierung werden die Lieferungen abgelehnt.

 

TIPP: Produktbilder bei Lebensmitteln

Bei Lebensmitteln sind Lifestyle-Bilder weniger interessant – außer, sie zeigen Verwendungsmöglichkeiten in Rezepten bzw. konkrete Anwendungsempfehlungen, oder sie stellen das Produkt in unverpackter Form dar, z.B. ansprechend serviert auf dem Teller.

Wir empfehlen, möglichst viele Bilder mit Lebensmittelinformationen hochzuladen, um das Vertrauen der besorgten Konsumenten zu gewinnen. Das Hauptbild sollte immer die Verpackungsvorderseite zeigen. Zusätzlich kannst du die Rückseite (z.B. mit der Zutatenliste und den Nährwertangaben) sowie weitere Verpackungsseiten zeigen, oder die Zutaten und Nährwertangaben als separates, vergrößertes Bild hochladen.

Im Leitfaden für Lebensmittel-Produktlistings erhältst du weitere wichtige Tipps zu den Bildern, aber auch zu Titel, Bulletpoints, Produktangaben, Produktbeschreibung, Varianten und Klassifikation. 

 

Lebensmittel auf Amazon verkaufen: Wie du vorgehst

logistikdienstleister transportieren frische ware bis zur haustür

Viele Lebensmittel-Händler auf Amazon machen zu Beginn einen entscheidenden Fehler: Sie investieren zuerst in die Produktion oder den Ankauf der Ware und merken dann erst, dass Amazon ihnen Steine in den Weg legt (z.B. können sie bestimmte Nachweise nicht liefern, Zertifikate werden nicht akzeptiert oder Kennzeichnungen sind nicht zulässig).

Daher empfehle ich dir, in dieser Reihenfolge vorzugehen, wenn du Lebensmittel auf Amazon anbieten willst:

  1. Produktidee validieren: Was funktioniert gut und was nicht? 
    1. Nachfrage prüfen
    2. Wettbewerb analysieren
    3. Optimierungspunkte recherchieren
    4. Kostenkalkulation durchführen, um die Wirtschaftlichkeit abzusichern
  2. Lebensmittelrechtliche Prüfung durchführen: Welche Gesetze gelten für das Produkt?
    1. Zulässige Zutaten, Claims, Zusatzstoffe, Allergene und Importvorschriften prüfen
    2. Zusätzliche Anforderungen recherchieren
      – Kaffee und Gewürze sind relativ „einfach“
      – Frischeprodukte und Fleisch sind schwierig
  3. Geeignete Verpackung finden / entwickeln
  4. Lagerung und Versand klären / Fulfilment-Dienstleister finden
    1. Ist das Produkt FBA-zulässig oder funktioniert nur FBM?
    2. Bedingt ein Verfallsdatum eine zeitkritische Behandlung?
    3. Braucht das Produkt eine durchgängige Kühlung?
  5. Etikett rechtlich prüfen lassen, z.B. durch einen Lebensmittelgutachter
  6. Produkthaftpflicht abschließen
  7. Amazon-Freischaltung vorbereiten
    1. Unterlagen sammeln: Laborberichte, Zertifikate, Herstellernachweise usw.
  8. Kleinserie produzieren lassen für einen „Testverkauf“
  9. Listing, Verpackung und Preis optimieren
  10. Dann größere Mengen produzieren lassen

Dabei macht es einen Unterschied, ob du Handelsware verkaufst (also Lebensmittel von anderen Markeninhabern / Herstellern) oder deine eigens produzierten Lebensmittel als Private Label-Besitzer verkaufst. Im Folgenden schauen wir uns beide Optionen an.

Option #1: Lebensmittel als Reseller verkaufen

handelsware von fremdmarken auf amazon verkaufen

Für alle Lebensmittel erforderlich

Gewerbe & Steuern

  • Gewerbeanmeldung
  • Amazon Seller Account
  • Umsatzsteuerliche Registrierung
  • Verpackungslizenzierung: Beteiligung an einem dualen System (z. B. Interzero, Reclay, Grüner Punkt) und Meldung im LUCID-Register

Lieferant

  • Offizielle Rechnung vom Großhändler oder Hersteller
  • Lieferantenvertrag bzw. Bezugsnachweis
  • Nachweis, dass die Ware für den deutschen/EU-Markt bestimmt ist

Amazon kann jederzeit Rechnungen und Lieferantennachweise anfordern. Das ist besonders in sensiblen Kategorien sehr wichtig.

Produktprüfung

  • Deutsche Kennzeichnung vorhanden?
  • Zutatenliste vorhanden?
  • Nährwerttabelle nötig und vorhanden?
  • Allergenkennzeichnung nötig und vorhanden?
  • Mindeshaltbarkeitsdatum nötig und vorhanden?
  • Hersteller (falls in der EU produziert) / Inverkehrsbringer (falls importiert) angegeben?
  • EAN/GTIN vorhanden?
  • Ware original verpackt und unverändert?

Rückverfolgbarkeit gewährleisten

Bei auftretenden Problemen (z.B. Salmonellen, Pestizidrückstände, falsche Deklaration…) muss schnell die betroffene Charge zwecks Rückruf identifiziert werden können. Du musst dokumentieren, von wem du die Ware erhalten hast und an wen sie weitergegeben wurde. Dies umfasst folgende Informationen:

  • Wareneingang: Lieferant, Lieferdatum, Produkt, Charge, Herkunft, Menge
  • Warenausgang: Kunde, Verkaufsdatum, Produkt, Charge, Menge

    Unbedingt Eingangsrechnungen, Lieferscheine und Verkaufsdaten archivieren / abspeichern!
    → Als Importeur von loser Ware und falls du größere angekaufte Mengen umverpackst (z.B. von Säcken in Beutel) kann es sein, dass du neue Chargennummern vergeben musst!

Amazon

  • Ist in dieser Kategorie eine Freischaltung nötig?
  • ASIN / Listing schon vorhanden? Wenn nicht: Neue ASIN / neues Listing anlegen
  • Produktbilder und Etiketten bereithalten
  • Rechnungskopien archivieren

Reguläre, vorverpackte Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Gewürze und Saucen, Nudeln, Brot, Süßwaren, Trockenobst und Konserven müssen sonst keine gesetzlichen Anforderungen einhalten und stellen damit die einfachste Lebensmittel-Kategorie für Amazon-Seller dar.

Zusätzlich erforderlich für: Bio-Lebensmittel

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BIO-Zertifizierung (Produkte und Betrieb)

  • Der Hersteller / landwirtschaftliche Erzeugerbetrieb braucht eine gültige Bio-Zertifizierung von einer zulässigen Öko-Kontrollstelle in Deutschland oder im Ausland
  • Zusätzlich muss jeder Unternehmer, der Bio-Ware verarbeitet, lagert, importiert oder in Verkehr bringt, zertifiziert sein
    → Sprich: Obwohl du mit bereits zertifizierten Produkten handelst, muss dein Unternehmen auch zertifiziert sein
  • Das EU-Bio-Logo ist für alle vorverpackten, ökologisch erzeugten Lebensmittel aus der EU verpflichtend
    • Angabe der Codenummer der Öko-Kontrollstelle des Unternehmens, welches den letzten Erzeugungs- oder Aufbereitungsvorgang vorgenommen hat, z.B. DE-ÖKO-037
    • Herkunftsangabe der Zutaten (z.B. EU-Landwirtschaft, Nicht-EU-Landwirtschaft, EU-/Nicht-EU-Landwirtschaft)
  • Unverpackte Bio-Ware oder aus Nicht-EU-Ländern importierte Bio-Lebensmittel können auf freiwilliger Basis mit dem EU-Bio-Logo gekennzeichnet werden, sofern sie die Vorgaben der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau erfüllen
  • Das deutsche Bio-Siegel kann auf freiwilliger Basis zusätzlich angebracht werden, ist aber nicht mehr nötig
  • Möglich sind auch weitere anerkannte Siegel von deutschen Bio-Verbänden, z.B. Bioland, demeter, Naturland, welche erweiterte Kriterien an die nachhaltige Bewirtschaftung oder das Tierwohl stellen

leberwurst der marke ökoland mit bioland-siegel

Für Bio-Produkte gibt es auf Amazon einen eigenen Shop bzw. eine eigene Kategorie. In den Suchergebnissen und Übersichten werden solche Produkte mit „Organischer Inhalt“ gekennzeichnet.

Sobald du das EU-Bio-Logo hast, darfst du deine Lebensmittel als biologisch bewerben. Alle weiteren Siegel, die von deutschen Verbänden vergeben werden, sind als Zusatz zu sehen.

Um Produkte als „BIO“ deklarieren zu dürfen, müssen alle Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs aus dem ökologischen Landbau stammen. Bis zu 5 Prozent dürfen nichtökologischen Ursprungs sein, soweit sie nicht in ökologischer Qualität verfügbar sind.

Die Bio/Öko-Zertifikate sind jährlich zu erneuern.

Achtung: Einzelhändler in Ladengeschäften brauchen keine Zertifizierung, wenn sie originalverpackte, zertifizierte Ware direkt an die Endverbraucher verkaufen. Sobald man jedoch die Bio-Produkte umfüllt, das Etikett ändert, mehrere Bio-Zutaten zu einem Set zusammenfügt oder sonst irgendwie in die Verpackung eingreift, muss man sich von einer Kontrollstelle zertifizieren lassen. Dasselbe gilt für Unternehmer, die Bio-Waren importieren oder Teil der Lieferkette sind – und zumindest letzteres trifft auf alle Amazon-Händler zu. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Rohware bio-zertifiziert war und keine Vermischung mit Nicht-Bio-Produkten stattfand.

Die für dein Unternehmen zuständige Kontrollstelle wird Amazon-Kunden auf deiner Verkäuferseite angezeigt.

verkäufer mit bio-zertifizierung deutschland-siegel vs. eu-logo

Als Reseller erliegst du einer BIO-Kontrollpflicht, sobald du die zertifizierte Originalware

  • umfüllst
  • neu portionierst
  • neu etikettierst
  • mischst
  • lagerst
  • lieferst

Als Importeur aus einem Nicht-EU-Land brauchst du ebenfalls eine BIO-Zertifizierung. Importierte Bio-Produkte müssen schon vor der Einfuhr in die EU von einer anerkannten Kontrollstelle als „BIO“ deklariert worden sein. Als Importeur kannst du dies nicht nachträglich machen. Waren, die ohne Bio-Kontrollbescheinigung den Zoll durchlaufen, dürfen in Deutschland nicht mehr als „BIO“ gekennzeichnet werden.

Hier ist eine Liste aller zulässigen Kontrollstellen in Europa.

Zusätzlich erforderlich für: Getränke (alkoholfrei)

getränke verkaufen einwegpfand mehrwegpfand

Pfandpflicht

  • Teilnahme am bundesweiten Pfandsystem durch Registrierung bei der stattlichen Behörde
  • Pfanderhebung gegenüber Abnehmern
  • Einweg-Pfand (1,25 € pro Flasche/Dose) für „ökologisch nicht vorteilhafte“ Einweg-Getränkeverpackungen, z.B. Getränkedosen, Glasflaschen und PET-Flaschen
    • Ausgenommen sind:
      – Kartonverpackungen, Schlauchbeutel und Folien-Standbodenbeutel
      – Getränke mit einem Füllvolumen unter 0,1 Liter oder über 3 Liter
      – Frucht- oder Gemüsesäfte/-nektare
      – Milch(mischgetränke)
      – Trinknahrung für Säuglinge und Kleinkinder
      – Wein, Sekt und Spirituosen 
  • Kennzeichnung der Getränke als „pfandpflichtig“
  • (Rücknahme und Pfanderstattung) → übernimmst du als Online-Händler meist nicht

Der Pfand wird in der BuyBox von Amazon zusätzlich zum Preis angegeben („+ 1,50 € Pfand“). Deine Kunden werden die Pfandflaschen dann höchstwahrscheinlich bei einer örtlichen Rückgabestelle, z.B. im nächstgelegenen Discounter oder bei einer Aral-Tankstelle, zurückgeben. Den gezahlten Pfand behältst du zunächst; allerdings werden zum Jahresende die eingenommenen und ausgezahlten Pfandbeträge von allen beteiligten Händlern miteinander verrechnet. Dabei hilft die Deutsche Pfandsystem GmbH.

Auch auf Mehrweg-Getränkeverpackungen, die das Mehrwegzeichnen tragen, wird Pfand erhoben (zwischen 0,08 und 0,15 € pro Getränk). Diesen können Amazon-Kunden zurückerhalten, wenn sie die Flaschen bei Familia, Tegut oder einem Discounter abgeben, der die gleichen Produkte im Angebot führt.

Zusätzlich erforderlich für: Alkoholische Getränke

altersnachweis bei der bestellung von alkohol

Jugendschutzgesetz

  • Greift für alkoholhaltige Produkte mit einem Alkoholgehalt ab 0,5 % vol.
    • Wein, Bier und Sekt ab 16 Jahren; Spirituosen ab 18 Jahren
  • Hochprozentiges ab 18 Jahren: Altersprüfung bei Bestellung durch Amazon
    • Eingabe des Geburtstags und der Ausweisnummer wird verlangt
  • Alle alkoholischen Getränken: Altersprüfung bei Versand durch Logistikdienstleister
    • Bei der Zustellung wird das Alter des Empfängers geprüft (Sichtprüfung oder Vorlage des Lichtbildausweises)
    • Hierfür fallen für dich Mehrkosten an, sofern du FBM nutzt
    • Die Auslieferung unterliegt Limitationen (z.B. nicht an Nachbarn oder Paketstationen möglich)

Alkoholsteuer

  • Diese wird typischerweise vom Erzeuger abgeführt → Wenn du mit Alkohol aus der EU handelst, ist die Steuer im Einkaufspreis enthalten
  • Eigene Steuerpflichten entstehen nur, wenn du die Produkte aus einem Nicht-EU-Land importierst oder sie selbst herstellst

Pfandpflicht für Bier (wie oben bereits erklärt)

Vorsicht: Beim Import oder Export von alkoholischen Getränken sowie der Nutzung von FBA gibt es Einschränkungen! Generell birgt der Verkauf von Alkohol ein hohes Risiko im Hinblick auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes: Macht der Versanddienstleister einen Fehler und das Getränk gelangt in die Hände von Minderjährigen, haftest im Endeffekt du. Bei der Altersverifikation solltest du daher keinesfalls sparen.

Generell empfehle ich Amazon-Einsteigern nicht, mit alkoholischen Getränken zu handeln – nur bei Spezialisierung (als Alkohol-Fachgeschäft) oder ausreichender Erfahrung im Lebensmittel-Segment macht es Sinn, sich an diese Kategorie heranzutrauen.

Option #2: Lebensmittel als Hersteller verkaufen

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Selbst hergestellte Lebensmittel über Amazon zu verkaufen ist die Königsdisziplin, da du als Lebensmittelhersteller zusätzlich für die Produktsicherheit, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit verantwortlich bist.

Einfacher ist es für diejenigen Betriebe, die sich bereits eine solide Basis aufgebaut haben, weil sie schon länger den Einzelhandel oder die Gastronomie mit ihren Erzeugnissen beliefern (z.B. Brauereien, Fleischerbetriebe…). Fängst du jedoch von Null an, um deine Private-Label-Produkte auf Amazon darzubieten, musst du sehr viele Compliance-Schritte durchlaufen. 

Schritt 1: Eigenproduktion oder Lohnproduktion?

Für kleinere Lebensmittel wie Marmeladen, Snacks, Trockenfrüchte, Backwaren oder Gewürzmischungen entscheiden sich die meisten Seller, eine eigene rechtlich zugelassene Produktionsküche aufzubauen.

Für größere und komplexere Produktion bieten Lohnhersteller einen schnellen, relativ risikofreien Einstieg: Jene Hersteller haben eingespielte und professionelle Produktionsprozesse, besitzen bereits alle benötigten Zertifizierungen, und ermöglichen eine einfache Skalierbarkeit.

Schritt 2: Produktion rechtlich absichern

  • Gewerbeanmeldung
  • Registrierung des Lebensmittelbetriebs bei der zuständigen Lebensmittelüberwachung (des jeweiliges Landkreises oder der kreisfreien Stadt)
  • HACCP-Zertifikat oder ein alternatives, von der GFSI anerkanntes Zertifikat, als Nachweis der Lebensmittelsicherheit
  • Dokumentation aller Produktionsprozesse und Einhaltung von Hygienevorgaben
    • Ganz wichtig: Rückverfolgbarkeit gewährleisten → Welche Rohstoffe wurden in welcher Charge verwendet, wann wurde produziert, welche Endprodukte sind daraus entstanden?
  • Produkthaftpflichtversicherung abschließen
  • Je nach Lebensmittelart können weitere Genehmigungen erforderlich sein
    • EU-Zulassung + Registrierung beim zuständigen Veterinäramt für tierische Produkte (Schlacht- und Fleischverarbeitungsbetriebe, Molkereien / Käsereien, Eierproduzenten usw.)
    • EU-Zulassung für Novel Foods, die vor 1997 noch nicht in der EU bekannt oder in nennenswerten Mengen verzehrt wurden (z.B. exotische Früchte, neue Pflanzenextrakte…)
    • Zollanmeldung / Alkoholsteuer für alkoholische Getränke
    • Zertifizierung durch eine zugelassene Kontrollstelle für Bio-Lebensmittel
    • Strenge Rezeptur-, Kennzeichnungs- und Sicherheitsanforderungen für Babynahrung
    • Anforderungen und Meldepflichten für Trinknahrung oder Spezialdiäten für medizinische Zwecke

Schritt 3: Lebensmittelkennzeichnung und Amazon-Anforderungen

Die Kennzeichnungsvorschriften und Amazon-Vorgaben zum Handel von Lebensmitteln haben wir bereits erläutert. Stelle sicher, dass alle Angaben auf den Etiketten rechtskonform sind und du die Unterlagen sicher aufbewahrst, da Amazon diese jederzeit anfordern kann.

Schritt 4: FBA oder FBM?

Auch dieses Thema haben wir bereits weiter oben behandelt. Je nachdem, welche Arten von Lebensmitteln du lagern und versenden möchtest, ist FBA oder FBM besser geeignet.

FBA ist vor allem für lagerfähige und versandfreundliche Produkte geeignet. ( = haltbare Lebensmittel oder solche mit weit entferntem Mindesthaltbarkeitsdatum, die bei Raumtemperaturen zwischen 10 und 30°C lagern können). Schnell verderbliche und zu kühlende Lebensmittel können nur über FBM ageboten werden.

Lebensmittelhersteller mit Inhouse-Produktion haben in der Regel ein eigenes Lager und brauchen dann lediglich einen Logistikpartner. In dem Fall sind sie dafür zuständig, die Lebensmittel mit geeigneten Verpackungen (z.B. auslaufsichere Versiegelungen, luftdichte Verpackungen…) in Umlauf zu bringen, um ein frühzeitiges Verderben, eine Kontamination oder auch Transportschäden minimal zu halten. Bei Kühlware / Tiefkühlware sind die Transportanforderungen nochmal komplexer, da die Kühlkette nicht unterbrochen werden darf. Hierfür gibt es spezialisierte Logistiklösungen von diversen Anbietern.

Schritt 5: Marke schützen

Zwischenfazit: Welche Lebensmittel funktionieren auf Amazon?

filter auswahlmöglichkeiten kategorien lebensmittel

Es gibt auf Amazon „anfängerfreundliche“ und „anfängerfeindliche“ Lebensmittel. Wer gerade neu ins eCommerce einsteigt und noch keine Erfahrung in der Lebensmittelbranche hat, sollte mit „einfachen“ Produkten anfangen:

  • Gewürzmischungen
  • Tee, Kaffee
  • Pfandfreie und alkoholfreie Getränke oder Getränkepulver
  • Trockenfrüchte
  • Snacks und Süßigkeiten (ohne Schokolade)
  • Konserven inkl. Fertiggerichte und Suppen
  • Abgepackte Trockenprodukte wie Nudeln, Reis, Haferflocken, Müsli etc.

Nur Profis handeln Produkte, die schnell verderben können und kühl gehalten werden müssen: frisches Obst und Gemüse, Eiscreme, Tiefkühlpizza, Fleisch, Joghurt usw. Solche Produkte sind entweder fast gar nicht bei Amazon zu finden, oder sie werden ausschließlich per FBM gesandt. Dadurch genießen sie generell weniger Wettbewerb als FBA-Produkte. Aber: Die Compliance in Hinblick auf die Lebensmittelsicherheit erschwert vieles.

In den einfachen Lebensmittelkategorien gibt es natürlich auch Hürden. Hier konkurrierst du nämlich gerade bei bekannten Marken wie Dr. Oetker, Barrilla oder Knorr – mit Amazon selbst sowie mit vielen weiteren Großhändlern. Das führt zu erbitterten BuyBox-Schlachten. Zudem liegen die Margen bei günstigen Standardprodukten, die nur wenige Euro kosten, schwindend gering.

Deshalb bieten die meisten Seller im Bereich Lebensmittel Multipacks und Vorratspackungen an.
Oder sie spezialisieren sich, und zwar auf:

  1. Höherpreisige Markenprodukte mit hoher Nachfrage
  2. Feinkost und Premium-Lebensmittel
  3. Importierte Spezialitäten
  4. Spezialitäten für besondere Anlässe (Partysnacks, Grillwürste, Präsentkörbe)
  5. Spezialitäten mit besonderen Eigenschaften (ohne Laktose, ohne Gentechnik, fair gehandelt etc.)
  6. Auch eigens hergestellte Lebensmittel performen gut auf Amazon

Für den erfolgreichen Start ins Lebensmittelgeschäft auf Amazon empfehle ich Produkte, die folgende Eigenschaften erfüllen:

  • Haltbar (entweder lange haltbar oder ohne MHD)
  • Werden regelmäßig nachgekauft (= Grundnahrungsmittel)
  • Können bei Umwelttemperaturen gelagert werden
  • Sind nicht zu günstig oder werden in Sets angeboten
  • Erfüllen die Bedürfnisse einer bestimmten Zielgruppe (z.B. bio, pflanzlich, low carb, zuckerfrei…)

Rückgabe von Lebensmitteln: Was ist zu beachten?

retoure regelungen konserven vs verderbliche lebensmittel

Aus Gründen der Hygiene und der Lebensmittelsicherheit sind Retouren bei Lebensmitteln eine schwierige Angelegenheit. Das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen, welches von Amazon freiwillig auf 30 Tage verlängert wird, schließt schnell verderbliche Lebensmittel wie Frischfleisch, frische Backwaren, frisches Obst und Gemüse, sowie gekühlte Frischeprodukte mit kurzer Haltbarkeit aus. 

Zudem erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig bei versiegelten Lebensmitteln, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes und der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.

Sprich: Eine Verpflichtung zur Rücknahme besteht eigentlich nur bei haltbaren Lebensmitteln, die noch nicht geöffnet wurden, wie z.B. Bien, Wein, Softdrinks, Konserven, Snacks, Nudeln, Reis, Fix-Gewürzmischungen etc. 

Wer seine Lebensmittel selbst versendet und auf diese Details unter den Rückgaberichtlinien auf der Verkäufer-Seite verweist, darf sich auf der sicheren Seite wähnen. Du solltest lediglich berücksichtigen, dass Kunden, die nicht retournieren „dürfen“, eher dazu geneigt sind, schlechte Bewertungen zu schreiben.

Bei Lebensmitteln finden sich sowieso häufiger Kundenrezensionen, die subjektive Meinungen widerspiegeln, z.B.

„Hat komisch geschmeckt“ / „Konsistenz war seltsam“ / „Die Farbe sah künstlich aus“ / „Ekliger Geruch“ / „Hat mich nicht satt gemacht“  / „Hatte danach Durchfall“ / „Selbst mein Hund wollte es nicht anrühren“ / „War anders als im Restaurant“ usw.

Bei Glasbehältern oder Flüssigkeiten steigt zudem das Risiko von Transportschäden (Glasbruch oder Leckage), was auch vermehrt zu Retouren führt.

FBA-Händler sehen sich derweil mit anderen Problemen konfrontiert:

Amazon hat eine sehr kundenfreundliche Rückgabepolitik und erstattet Kunden oftmals aus Kulanz den vollen Einkaufspreis, obwohl rechtlich gar keine Rücknahme verpflichtend wäre. Hierüber entscheidet Amazon eigenständig und du kannst wenig dagegen tun.

Zudem ist Amazon dafür bekannt, Rücksendungen notorisch zu entsorgen. Das ist bei Lebensmitteln natürlich gerechtfertigt, denn sobald das Produkt beim Kunden war und außerhalb einer kontrollierten Umgebung gelagert wurde, lässt sich die Einhaltung der Lagerbedingungen nicht mehr sicher nachweisen.

Daher müssen zurückgesendete Lebensmittel fast immer vernichtet bzw. entsorgt werden. Für dich bedeutet das viel verlorengegangenes Geld.

Lebensmittel-Retouren bei FBA

Als FBA-Händler kannst du gegen Amazons gnadenlose Vernichtungspolitik zumindest teilweise entgegensteuern.
– Durch Remissionsaufträge forderst du Amazon dazu auf, retournierte Ware an dich zurückzusenden. Dann kannst du zumindest bei haltbaren, lagerfreundlichen Lebensmitteln den Zustand individuell prüfen und entscheiden, was damit geschehen soll.
– Wenn Lebensmittel wegen Transportschäden retourniert werden oder du zur Annahme berechtigt bist, dass ein Kundenschwindel vorliegt, kannst du von Amazon eine Entschädigung einfordern. Beim Management von FBA-Erstattungen helfen professionelle Services oder Tools. 

Die wirtschaftlichen Folgen von Amazons kundenfreundlicher Retourenpolitik und der ausnahmslosen Vernichtung von Rücksendungen sind meist das größte Problem für Lebensmittelhändler.

Aber: Wer Remissionsaufträge verteilt oder FBM nutzt, muss auch sehr streng mit Retouren umgehen. Haltbare, versiegelte Lebensmittel dürfen nur dann wieder in Umlauf gebracht werden, wenn:

  • die Verpackung nicht geöffnet wurde, die Verpackung unversehrt ist und die Original-Versiegelung unbeschädigt ist (Schutz vor Manipulation)
  • kein Risiko besteht, dass das Produkt außerhalb seiner idealen Lagerbedingungen, z.B. bei großer Hitze (auf der Heizung, in der prallen Sonne) oder bei Minustemperaturen, gelagert wurde. Das Risiko steigt, je mehr Zeit zwischen Warenerhalt und Rücksendung vergeht.

Selbst bei akribischer Prüfung der retournierten Ware und obwohl es rechtlich zulässig ist, gehst du ein Restrisiko ein, wenn du diese wiederverkäufst. Bei günstigen Artikeln steht dieses Risiko in keinem Verhältnis zum Gewinn, weshalb ich dir empfehle, in diesem Punkt lieber die „zerstörerische“ Mentalität von Amazon anzunehmen.

Leider ist auch das Spenden derartiger Lebensmittel keine einfache Sache, da viele gemeinnützige Einrichtungen strenge Annahmerichtlinien haben. In der Regel werden nur Lebensmittel angenommen, die das Lager nie verlassen haben (aber in absehbarer Zeit ihr Haltbarkeitsdatum überschreiten werden).

Die gute Nachricht ist:

Die typische Retourenqote im Bereich Lebensmittel liegt mit unter 3% äußerst niedrig. Rücksendungen und Reklamatationen sind also eher die Ausnahme anstatt die Norm.

Lebensmittel auf Amazon verkaufen: Wer kann helfen?

Die vielen Besonderheiten, Spezialanforderungen und Risiken beim e-Handel mit Lebensmitteln setzen voraus, dass du ganz genau weißt, was du tust. Noch besser: Du lässt dich von den richtigen Menschen beraten und holst dir für kritische Schritte und Projektphasen Hilfe.

Neben Prüflaboren, Zertifizierungsstellen, Logistikdienstleistern und lebensmittelrechtlichen Beratern solltest du dir auf jeden Fall eine Agentur an deine Seite holen, die umfassende Erfahrung mit Marken in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie hat.

Die AdsMasters GmbH kann dich mit einzelnen Beratungen, Seminaren oder Account-Betreuungen unterstützen. Hier ist ein Auszug aus unserem Kunden-Portfolio und was wir schon alles erreicht haben:

  • Frank Juice – vegane Säfte, Saftkur, Suppen etc.
    Full-Service-Betreuung seit 2023

    Unsere Wins: Umsatzsteigerung, effizientere Ads, Erweiterung des Produktportfolios, Brand Store und A+-Inhalte, zukunftsfähige Verkaufsstrategie
    → Hier geht’s zur
    Case Study und zum Amazon Auftritt
  • Modern Gourmet Foods / Thoughtfully – Saucen, Gewürze, Geschenksets etc.
    Full-Service-Betreuung seit 2019

    Unsere Wins: Markenregistrierung, Werbekampagnen, Umsatzsteigerung, Entwicklung neuer Produktideen, Brand Store und A+-Inhalte
    → Hier geht’s zur
    Case Study und zum Amazon Auftritt
  • RheinNatur Food GmbH – regionale Bio-Produkte, Pulver, Kapseln etc.
    Full-Service-Betreuung seit 2023

    Unsere Wins: drastische Gewinnsteigerung, effizientere Ads, Internationalisierung, professionelle Produktfotos
    → Hier geht’s zur
    Case Study und zum Amazon Auftritt
  • Xucker GmbH – zuckerfreie Kaugummis, Zuckerersatzprodukte etc.
    Projekt-Betreuung in 2025

    Unsere Wins: drastische Gewinnsteigerung, effizientere Ads, optimierte Margen als Seller & Vendor, professionelle Produktfotos, optimierte Listings
    → Hier geht’s zur
    Case Study und zum Amazon Auftritt
  • Manuka Doctor – Manuka Honig mit Health Claims
    Ads-Betreuung seit 2020 (Amazon, Google, Websop)

    Unsere Wins: erfolgreicher Markteintritt, Multi-Channel-Advertising, Ads Optimierung
    → Hier geht’s zur
    Case Study und zum Amazon Auftritt

Wie du sehen kannst, schrecken wir vor neuartigen Produktideen, Nischenplatzierungen und regulatorisch kritischen Produkten nicht zurück. Nach einem ersten unverbindlichen Beratungsgespräch analysieren wir zunächst deinen Seller- oder Vendor-Account, um einen Maßnahmenplan aufzustellen. Wenn du mit der von uns vorgestellten Strategie einverstanden bist, starten wir in die Zusammenarbeit zu den vereinbarten Konditionen.

Schreibe uns gerne eine Nachricht, damit wir dir beim Lebensmittel-Verkauf auf Amazon helfen können!

Weitere hilfreiche Links:

Lebensmittel und Spar-Abos: Sichere dir Stammkunden!

wiederkehrende lieferungen sparabo 5% rabatt

Rabatte und sonstige Angebote können sich sehr positiv auf die Verkaufsperformance auswirken, da sie die Verkaufskennzahlen hochtreiben.

Spar-Abos machen bei Lebensmitteln und Getränken am meisten Sinn. Immerhin handelt es sich um sogenannte „Evergreen“-Produkte oder Produkte des täglichen Bedarfs, die immer wieder nachgekauft werden. Die Nachfrage nach Lebensmitteln versiegt nie, und wenn du es schaffst, zuverlässig Stammkunden zu gewinnen, erwarten dich planbare, wiederkehrende Umsätze. Dies hat folgende Vorteile:

  • Umsatzsteigerung
  • Höherer Customer Lifetime Value
  • Weniger Werbung für die Neukundengewinnung nötig
  • Bessere Planbarkeit von Nachlieferungen
  • ggf. ein besseres organisches Ranking

Spar-Abos erhöhen die Kundenbindung an deine Marke, sodass du weniger um das Abwerben seitens Konkurrenten fürchten musst. Bestehende Abonnements werden selten wegen minimalen Preisunterschieden zur Konkurrenz gekündigt, sodass du auch hier einen gewissen Schutz genießt.

Kunden können die Zeiträume, in denen die Lieferungen stattfinden, flexibel wählen, und auch die Liefermenge frei bestimmen. Mögliche Intervalle sind 2, 3 oder 4 Wochen, oder 2, 3, 4, 5, 6 Monate.

Du entscheidest, ob du deinen Stammkunden 0%, 5% oder 10% Rabatt auf den regulären Preis bieten möchtest. Die meisten Seller wählen 5%, was meist nur wenige Cents sind. Dennoch nutzen viele Kunden die Option der Spar-Abos – um ein paar Cents zu sparen, aber vor allem auch, um stets eine gut gefüllte Küche zu haben und nicht an Einkaufslisten denken zu müssen.

Lange Zeit waren Spar-Abos nur für verpackte, gut lagerfähige Lebensmittel mit Amazon-Versand (FBA) möglich. Seit 2024 sind auch FBM-Händler dazu berechtigt, vorrätige und wieder auffüllbare Lebensmittel, die keiner Beschränkung unterliegen und kostenlosen Versand haben, per Spar-Abo anzubieten.

Qualitäts-Labels für Lebensmittel

qualitätssiegel für lebensmittel tierschutz vegan herkunft fairtrade gentechnikBio-Lebensmittel haben wir bereits ausführlich behandelt. Abgesehen vom EU-Bio-Logo, dem deutschen Bio-Siegel und den verbandlichen Öko-/Bio-Abzeichen gibt es noch viele weitere „Auszeichnungen“ für nachhaltige, faire, gesunde oder ortsgebundene Produktionspraktiken.

Amazon bietet seinen Kunden diverse Filtermöglichkeiten in der linken Auswahlleiste an, um zertifizierte Produkte angezeigt zu bekommen. Auch über spezifische Suchanfragen können zertifizierte Produkte gegenüber regulären Produkten herausstechen und zusätzliche Zielgruppen an aufgeklärten und besorgten Konsumenten gewinnen.

Folgende Labels sind deutschlandweit anerkannt:

Für mehr Tierschutz

Für mehr Tierschutz ist ein Label vom Deutschen Tierschutzbund e.V. für Legehennen, Masthühner, Mastrinder, Milchkühe und Schweine, die sowohl bei der Haltung als auch beim Transport und bei der Schlachtung bessere Bedingungen erfahren.

Das Label besitzt eine Einstiegsstufe und eine Premiumstufe. Die Einstiegsstufe umfasst z.B.:

  • Verzicht auf gentechnisch veränderte Futtermittel
  • Ställe mit mehr Platz, Einstreu und Beschäftigungsmitteln
  • Außenklimaställe
  • maximale Transportdauer von 4 Stunden

In der Premiumstufe wird den Tieren zusätzlich Auslauf im Außenbereich gewährt.

Ohne Gentechnik

Zwar müssen Lebensmittel aus gentechnisch veränderten Rohstoffen kenntlich gemacht werden, doch sind in der Milch- und Fleischindustrie nach wie vor gentechnisch veränderte Futtermittel erlaubt. Das Label Ohne Gentechnik weist darauf hin, dass in der Produktion tierischer Erzeugnisse keine solche Futtermittel eingesetzt wurden. Bei verarbeiteten Lebensmitteln weist es darauf hin, dass die Zutaten z.B. weder aus Gen-Mais noch aus Gen-Soja gewonnen wurden.

V-Label

Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähen, studieren oftmals akribisch die Zutatenlisten. Leider sind tierische Derivate oftmals versteckt in einer Zutat enthalten, weshalb das V-Label eine tolle Orientierungshilfe beim Einkauf ist. 

Das V-Label ermöglicht eine schnelle Einordnung in vegane Lebensmittel (gelb) und vegetarische Lebensmittel (grün). Diese freiwillige Kennzeichnung gibt dir einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Produkten, bei denen es nicht direkt ersichtlich wird, ob sie zu 100% frei von Tiererzeugnissen sind.

Neben dem V-Label gibt es mit EcoVeg und BioVegan zwei weitere Labels auf EU-Ebene, die vegane Bioprodukte auszeichnen.

Fairtrade

Das Fairtrade-Siegel ist dein größter Freund, wenn du „exotische“ Lebensmittel aus südlichen Ländern einführst oder weiterverkaufst (z.B. Kaffee, Schokolade, Bananen, Orangensaft, Gewürze). Immer mehr Konsumenten legen Wert auf einen fairen Handel, der zu besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern beiträgt und umweltverträgliche Praktiken fördert.

Das bekannteste Label für fairen Handel ist das Fairtrade-Siegel.

Bei Lebensmitteln, die den Fokus stärker auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz legen, kommt das Siegel der Rainforest Alliance mit dem Frosch in der Mitte zum Einsatz.

MSC Nachhaltige Fischerei

Handelst du mit Wildfischen oder Meeresfrüchten, ist das blaue MSC-Siegel ein wichtiger Anzeiger für nachhaltige Praktiken. Das Siegel steht für gemäßigten und kontrollierten Fischfang, und ist für viele Verbraucher ein wichtiger Qualitätsanzeiger, wenn sie Thunfisch, Heringe o.ä. einkaufen. 

Geschützte Ursprungsbezeichnung

Welche Lebensmittel eine geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.) in Form des rot-gelben Gütezeichens tragen dürfen, ist gesetzlich geregelt. In Deutschland gibt es 12 solcher Lebensmittel (z.B. Allgäuer Bergkäse, Lüneburger Heidschnucke…); in ganz Europa sind es 681. Zu den bekanntesten zählen:

  • Parmaschinken (Italien)
  • Parmigiano Reggiano – Parmesan (Italien)
  • Feta (Griechenland)
  • Roquefort – Blauschimmelkäse (Frankreich)
  • Jamón Iberico – Schinken (Spanien)

Bei alkoholischen Getränken ist die geschützte Herkunftsbezeichnung ebenfalls sehr prominent. Hierzu zählen Bordeaux-Weine, Cognac, Scotch Whisky, Ouzo, oder Prosecco.

Lebensmittel oder Getränke mit dem g.U.-Label wurden in einem bestimmten geographischen Gebiet nach einem anerkannten und festgelegten Verfahren erzeugt, verarbeitet und hergestellt.

Weniger streng ist das blau-gelbe Siegel, die geschützte geografische Angabe (g.g.A.), da hier nur eine der Herstellungsstufen in den angegebenen Herkunftsgebiet erfolgen muss. Die Auszeichnung tragen viele deutsche Lieblinge wie z.B. Nürnberger Lebkuchen, Schwäbische Maultaschen, Münchener Bier, Thüringer Rostbratwurst, oder Lübecker Marzipan.

Fazit: Lebensmittel auf Amazon verkaufen

wocheneinkauf im ladengeschäft vs. ecommerce

Nahrung wird immer gebraucht. Deshalb verzeichnen Lebensmittel eine konstant hohe Nachfrage. Als „Fast Moving Consumer Goods“ werden sie in hohen Volumina und in hoher Geschwindigkeit verkauft. Feinkostprodukte genießen zudem eine hohe Marge und eine wachsende Zahl an Abnehmern. Daher wirkt der Markt auf den ersten Blick sehr lukrativ und birgt scheinbar keine Risiken, z.B. hinsichtlich eines plötzlichen Nachfrageabfalls.

Die Beliebtheit von Spar-Abos für wiederkehrende Lebensmittellieferungen zeigt, wie attraktiv das Geschäft mit Produkten sein kann, die täglich gebraucht werden. Viele Händler gewinnen durch die Spar-Abos treue Kunden, die das Geschäft und den Cashflow stützen.

Lebensmittel und Getränke eignen sich super, um auf Amazon eine Nische zu finden und eine ganz bestimmte Zielgruppe anzusprechen. Gerade in den Bereichen

  • Diät / Gesundheit / besondere Ernährungsanforderungen (ohne Konservierungsstoffe, ohne Gluten, ohne Zucker, ohne Zusatz von Aromen, proteinreich, fettarm)
  • Nachhaltigkeit / Klimafreundlichkeit / Bio-Anbau
  • Tierwohl und vegetarische / vegane Ernährung
  • Luxus / Premium-Zutaten / handwerkliche regionale Herstellung

entstehen vielfältige Opportunitäten für den Markenaufbau, die Sortimentserweiterung und die Stammkundengewinnung.

Die Menschen werden immer selektiver in ihrer Ernährung und das kannst du dir zu Nutze machen. Mithilfe von strategischem Branding, Storytelling, Verpackungsdesign, Zusammensetzung und Herstellung, sowie den passenden Zertifizierungen erreichst du die gewünschte Zielgruppe.

Aber: Hohe gesetzliche Anforderungen, umfassende Nachweispflichten, Hygiene- und Sicherheitsbedenken, Logistikrisiken und teilweise strenge Kriterien für eine Zertifizierung stellen eine Herausforderung für Lebensmittelhändler dar.

 

In diesem Artikel haben wir die vielfältigen Regelungen, Anforderungen und Risiken behandelt, die du beim Verkauf von Lebensmitteln beachten musst. Vielleicht hast du gemerkt, dass du diese Herausforderung nicht alleine angehen willst, sondern lieber auf einen erfahrenen Partner zählen möchtest.

Tobias Dziuba und das Team der AdsMasters GmbH haben schon mehreren Lebensmittelmarken, auch in sensiblen und stark regulierten Kategorien, beim Markteintritt und/oder Markenaufbau geholfen. Ziel ist immer eine konsequente Gewinnsteigerung durch effizienteres Marketing, reduzierte Gebühren und höhere Umsätze gewesen. Wenn du unsere nächste Case Study werden willst, kannst du dich bei uns melden!

Daniela

Mein Name ist Daniela und ich bin für das Content Writing der Amazon Agentur Adsmasters GmbH mit Sitz in Düsseldorf zuständig.

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