Der Amazon Brand Store ist ein kostenloser Markenshop auf Amazon mit eigener URL (amazon.de/Markenname), den Seller und Vendoren mit eingetragener Marke über die Brand Registry erstellen können. Der Store wird aus vorgefertigten Kacheln für Text, Bild und Video zusammengebaut, Programmierkenntnisse sind nicht nötig. Der Beitrag erklärt Voraussetzungen, Richtlinien, die Erstellung Schritt für Schritt sowie Gestaltungstipps, etwa ansprechende Grafiken, Kundenbewertungen und Sponsored-Brand-Anzeigen für mehr Traffic.

Du bist auf der Suche nach einer Möglichkeit, dein eCommerce-Business auf das nächste Level zu bringen? Mit einem eigenen Markenshop auf Amazon kannst du deine Markenbekanntheit steigern, dein Sortiment strukturiert präsentieren und kaufwillige Kunden in deine Markenwelt entführen.
Doch was versteht man konkret unter einem Amazon Brand Store? Welche Vor- und Nachteile hat der eigene Shop und wie erstellt man es? Was zeichnet erfolgreiche Markenshops auf Amazon aus und wie gelingt es dir, dadurch den Traffic und die Conversion Rate deiner Listings zu steigern? Dieser Artikel liefert Antworten!
Was ist ein Amazon Brand Store?
Der Amazon Brand Store ist wie dein eigener Webshop, nur auf Amazon. Hier kannst du dein gesamtes Amazon-Sortiment zur Schau stellen oder nur eine Auswahl an Kategorien vermarkten. Zudem kannst du gezielt Produkte ins Rampenlicht stellen und weitere Informationen zu deiner Marke teilen.
Der Service steht dir kostenfrei zur Verfügung. Der Amazon Brand Store basiert auf vorgefertigten Modulen, die du als Seller oder Vendor individuell gestalten kannst, um sie mit deinen Markenwerten und deinem Markendesign in Einklang zu bringen. Der Store ermöglicht es dir, den Charakter deiner Marke sichtbar zu machen und dein Alleinstellungsmerkmal nach außen zu kommunizieren. Ausschlaggebend sind Content mit Mehrwert sowie überzeugende Grafiken.
Mit einem Amazon Markenshop erhältst eine eigene Amazon-URL, die deinen Markennamen enthält: amazon.de/name. Die URL kannst du überall dort mit deiner Zielgruppe teilen, wo möglicherweise Interesse an deiner Angebotsvielfalt besteht. Ansonsten führen folgende Links auf deinen Markenshop:
a) Link unterhalb des Titels auf der Produktdetailseite „Besuche den XXX-Store“
b) Link im ASINs-Modul der Brand Story auf der Produktdetailseite „Shop besuchen“
c) Links in Sponsored Brand Ads und Displayanzeigen

Je nach Bedarf kannst du den Shop ergänzend zu einem bestehenden Online-Shop oder als Alternative einsetzen. Falls du ausschließlich auf Amazon verkaufst und FBA nutzt, macht es wahrscheinlich wenig Sinn, einen separaten Webshop zu betreiben. Falls Amazon jedoch nur einer von mehreren Vertriebskanälen ist, ist der Brand Store eher nur eine Ergänzung.
Pro Marke ist ein Amazon Brand Store realisierbar. Als Voraussetzung musst du über eine eingetragene Marke verfügen, die im Amazon Brand Registry hinterlegt ist. Wenn du Produkte einer anderen Marke lediglich weiterverkaufst, hast du keine Berechtigung, einen Brand Store zu erstellen. Wenn du generische Produkte verkaufst, gelangen Interessierte höchstens zu einer Sortimentsübersicht im Stil der Suchergebnisseiten, nicht aber zu einem professionell gestalteten Store.
Bevor du deinen Markenshop auf Amazon realisierst, solltest du unbedingt dein Brand Book fertig haben, um einen konsistenten Auftritt hinsichtlich Farben, Bilder, Botschaft, Schriftarten etc. hinzulegen.
Design-Optionen und Werbemittel
Amazon Brand Stores können höchst verschieden aussehen. In einem anderen Beitrag haben wir uns bereits 5 attraktive Beispiele für Markenshops angeschaut – doch auch beim Stöbern auf anderen Markenshops in deiner Kategorie kannst du dich wunderbar inspirieren lassen.
Ein Amazon Brand Store besteht grundsätzlich immer aus mehreren Seiten, die wiederum über einen Header und mindestens einer Kachel, meist aber mehreren verschiedenen Kacheln, verfügen. Nun gibt es unterschiedliche Kachelarten, die entweder eine festgelegte Größe haben (Gesamte Bildschirmbreite, Groß, Medium, Klein) oder in der Höhe verstellbar sind (nur für Text- und Bildkacheln).
Hier sind die verschiedenen Arten von Kacheln, die du in deinem Brand Store haben kannst:
Header
Bestehend aus einem Header-Bild, das über die gesamte Bildschimbreite geht (min. 3000 x 600 px), deinem Markenlogo (min. 400 x 400 pc) und der Navigationsleiste.

Text
Reine Textkacheln werden aus Erfahrung heraus nur selten genutzt, da der Text meist in Kombination mit Bildern erscheint.
Bild
Bildkacheln können mit einer Unterseite in deinem Store ( = Kategoriebilder) oder mit einer spezifischen Produktdetailseite ( = Produktbilder) verlinkt sein. Die Bilder sollten rein grafisch sein und keinen Text enthalten, denn dafür gibt es eine separate Kachelart. Die maximale Dateigröße für Bilder ist, unabhängig von der Größe, 5 MB. Je nach angesetrebter Größe sollten deine Bilder mind. 3000 x 1500 px (Gesamte Bildschirmbreite), 1500 x 1500 px (Groß), 1500 x 750 px (Medium) oder 750 x 750 pc (Klein) zählen.
Bild mit Text
Möchtest du zu den gezeigten Bildern etwas erklären, eignet sich diese Kachelart. Der Text überlagert das Bild oder wird direkt daneben eingefügt.
Shoppable-Bild
Dieses Bild kann bis zu 6 Produkte zeigen, die mit interaktiven Punkten ausgestattet sind. Fährt der Maus-Cursor darüber, erscheint jeweils ein Kästchen mit zusätzlichen Informationen (Produktname, Preis, Sternebewertung….). Klickt der Seitenbesucher auf das Produkt, gelangt er zur Produktdetailseite.
Shoppable-Bilder können dieselben Größen wir handelsübliche Bilder haben.

Video
Videos müssen je nach angestrebter Kachelgröße eine Auflösung von mind. 450 x 320 px (Mittel), 640 x 640 px (Groß) oder 1280 x 640 px (Gesamte Breite) haben. Sie können aber auch im Vollbildmodus abgespielt werden. Die Wiedergabe erfolgt erst, wenn der Seitenbesucher auf das Play-Zeichen klickt. Zuvor erscheint ein Titelbild.
Videos sind ein ideales Tool, um deine Markengeschichte zu erzählen, Produkte in Bewegung / Nutzung zu zeigen und Kaufemotionen zu wecken.
Hintergrundvideo
Im Gegensatz zum vorherigen Kacheltyp werden Hintergrundvideos automatisch abgespielt und fortwährend wiederholt, sind allerdings stumm. Die Auflösung muss mind. 1280 x 640 px betragen.
Hintergrundvideos sind nur zwischen 2 und 20 Sekunden lang: Ihr Zweck besteht darin, die Nutzererfahrung anhand von bewegten Bildern zu verbessern und die Seite ansprechender zu gestalten.
Galerie
In diesem 1500 x 750 px großen Abschnitt werden bis zu 8 Bilder angezeigt.
m Gegensatz zum vorherigen Kacheltyp werden Hintergrundvideos automatisch abgespielt und fortwährend wiederholt, sind allerdings stumm. Die Auflösung muss mind. 1280 x 640 px betragen.
Produktkachel
Produktkacheln führen immer auf das Listing des angezeigten Artikels. Sie haben zwei mögliche Größen und drei mögliche Layouts:
- Produktdetails (Gesamte Breite): Zeigt automatisch Informationen vom Listing und einen Call-to-Action wie „In den Einkaufswagen“ an.
- Leitartikel zum Produkt (Gesamte Breite): Enthält einen benutzerdefinierten Titel und eine entsprechende Beschreibung
- Produkt mit Text (Mittel): Enthält einen benutzerdefinierten Titel und eine entsprechende Beschreibung

Produktraster
Raster zeigen vier oder mehr Produkte in quadratischen Rastern an, wobei jedes einzelne Produktbild mit dem entsprechenden Listing verknüpft ist und die allgemeinen Infos wie Name, Preis und Sternebewertung anzeigt.
Modeartikel erscheinen in einem Hochraster mit hohen vertikalen Bildern.
Bestseller
In dieser Kachel erscheinen automatisch deine 5 meistverkauften Produkte.
Empfohlene Produkte
In dieser Kachel erscheinen automatisch 5 Produkte, die gemäß der Einkaufshistorie des Seitenbesuchers empfohlen werden.
Empfohlene Angebote
In dieser Kachel erscheinen entweder alle oder ausgewählte Produkte, für die du eine Werbeaktion aktiviert hast. Als Werbeaktion zählen „Bestes Angebot“, „Angebot des Tages“, Blitzangebote oder Coupons. Bei vier oder mehr Produkten mit laufenden Werbeaktionen werden vier Artikel nebeneinander als Raster angezeigt. Bei weniger Produkten werden diese zentriert dargestellt.
Vorteile (und Nachteile?) eines Amazon Brand Stores
Ein Amazon Brand Store scheint für wachsende Marken ein natürlicher Schritt in Richtung Markenbekanntheit zu sein. In Expertenkreisen wird er als kraftvolles Marketing-Tool angesehen, das Interessenten einen Überblick über die Marke und ihr Angebot verschafft, Vertrauen stärkt, und zu konkreten Kaufhandlungen ermutigt.
Vorteile eines Amazon Brand Stores
- Der Brand Store ermöglicht eine professionelle Präsentation der Produkte.
– potentielle sowie wiederkehrende Kunden lernen dein Sortiment kennen. Das bietet auch hervorragende Chancen für Cross-Selling und Upselling. - Der Brand Store ermöglicht die Vorstellung deiner Marke
– du kannst deine Markenbotschaft klar kommunizieren, deine Markengeschichte veröffentlichen, deine USPs vorstellen und dein Branding ausbauen. Das kann die Außenwahrnehmung der Marke positiv beeinflussen. - Der Amazon Brand Store steht kostenlos zur Verfügung
– wenn du ihn als Alternative zum eigenen Onlineshop nutzt, brauchst du kein Webhosting und keinen Webdesigner.
- Der Amazon Brand Store ist einfach per Drag and Drop zu erstellen
– Vorlagen und Kacheln ermöglichen eine schnelle Umsetzung, ohne, dass du Designkenntnisse brauchst. - Unterschiedliche Kachelarten ermöglichen ein individuelles Design
– eine attraktive Kombination aus Text, Bild, Video und Produktvorstellungen erlauben es dir, verschieden thematisierte Unterseiten zu gestalten. - Du erhältst eine eigene Amazon-URL
– auf diese kannst du von externen Seiten oder von internen Ads verlinken. Besucher deiner Listings werden ebenfalls zum Brand Store geführt. Die Indexierung des Brand Stores auf Google kann zu einer Traffic-Steigerung führen. - Du erhältst Zugriff auf das Analysetool “Store Insight Dashboard”
– wichtige Kennzahlen wie Traffic-Quellen, Seitenaufrufe, Verweildauer, Klicks, Verkaufszahlen und Conversion werden ausgewertet, damit du den Store noch kundenfreundlicher gestalten kannst. - Die Besucher werden nicht durch die Produkte der Konkurrenz abgelenkt
– im Brand Store geht es wirklich nur um deine Marke. Keine Werbung von Mitbewerbern, keine Empfehlungen für konkurrierende Produkte, wie es auf den Listings der Fall ist.

Nachteile eines Amazon Brand Stores
Ein Markenshop auf Amazon setzt die Markenanmeldung voraus und sollte eine Branding-Strategie als Grundlage haben. Doch nicht alle Seller auf Amazon brauchen das: Wer reine Cashflow-Artikel verkauft, die sich vor allem über den Preis und die Lieferverfügbarkeit definieren, wäre ein Brand Store überflüssig. Beispiele für Produkte, die eher selten von Branding-Maßnahmen und Brand Stores profitieren, sind:
- Ersatzteile und Zubehör (Schrauben, Dichtungen, Staubsaugerfilter…)
- Einfache Verbrauchsartikel (Müllbeutel, Einweghandschuhe…)
- Generische Verpackungs- und Haushaltprodukte (Versandkartons, Filzgleiter, Haken…)
Derartige Produkte werden meist über konkrete Suchanfragen verkauft, da die Menschen gezielt nach der Produktbezeichnung und den Eigenschaften (z.B. „Badezimmer Müllbeutel schwarz 50er Pack“) suchen. Ihre Kaufentscheidung wird von den konkreten Produktdetails statt von ausgefallenen Markenwelten beeinflusst.
Wenn du nur ein bis fünf Produkte verkaufst, oder wenn sich deine Produkte in keine Kategorien einordnen lassen, ist ein Amazon Brand Store eher unüblich.

Der Saphe Brand Store ist ein Beispiel für einen gelungenen Ein-Produkt-Store
Wer keine Sponsored Brand Ads oder Displayanzeigen nutzt, die auf den Brand Store verlinken, und auch keinen externen Traffic auf den Brand Store weiterleitet, wird möglicherweise so geringe Besucherzahlen vernehmen, dass der Amazon Markenshop zu vernachlässigen ist.
Auf der anderen Seite sollte man sich genau überlegen, ob man bei einer Amazon Werbeanzeige den Brand Store oder lieber eine konkrete Produktdetailseite verlinken möchte. Denn: Der Brand Store schiebt zwischen dem Klick auf die Werbung und dem Produktkauf eine zusätzliche Ebene rein. Der Kunde muss dann erst duch den Onlineshop navigieren und verschiedene Produkte ansehen, bis eine Conversion geschehen kann.
Aus diesem Grund entscheiden sich auch einige Markeninhaber gezielt gegen einen Amazon Brand Store. Dann gelangen Interessierte, wenn sie auf den Markennamen im Listing klicken, zur Amazon Storefront. Dies ist eine einfache Sortimentsübersicht im regulären Suchergebnislayout – ohne Storytelling, ohne Branding, und ohne ablenkende Inhalte. Der Fokus liegt auf Conversions und Storefronts erzielen generell mehr direkte Verkäufe.
Last but not least kann ein schlecht gemachter Brand Store eher schaden als helfen, indem dein Markenimage leidet.

Sortimentsübersicht im Brand Store vs. Produktauflistung in der Storefront
Entscheidungsmatrix: Wann ist ein Amazon Brand Store sinnvoll?
Vielleicht waren das nun ein paar Nachteile, als du dir vorgestellt hast. Allerdings wollte ich damit nur herausstellen, dass in bestimmten Fällen und bei bestimmten Produktarten eine einfache Storefront besser geeignet ist.
Stelle dir folgende Fragen, um herauszufinden, wie wichtig ein Amazon Brand Store für deine Umsatzsteigerung ist:
1. Sind deine Produkte einfache Cashflow-Artikel, bei denen nur der Preis entscheidend ist?
→ Nein: Nutze die Händler-Storefront.
→ Ja: Weiter zu 2.
2. Hast du eine eigene Marke bei Amazon registriert?
→ Nein: Nutze die Händler-Storefront.
→ Ja: Weiter zu 3.
3. Hast du mehr als 4 eigene Produkte?
→ Nein: Brand Store ist optional, wenn viel Erklärungsbedarf besteht und Markenbindung bedeutsam ist.
→ Ja: Weiter zu 4.
4. Lassen sich deine Produkte sinnvoll nach Kategorien, Produktlinien oder Anwendungsfällen strukturieren?
→ Nein: Brand Store ist weniger relevant; nutze die Händler-Storefront.
→ Ja: Weiter zu 5.
5. Willst du Kunden zu weiteren Produkten deiner Marke führen, die sie als Alternativen oder Ergänzungen oder Nachfolger nutzen können?
→ Nein: Brand Store ist weniger interessant.
→ Ja: Weiter zu 6.
6. Schaltest oder planst du Sponsored Brands bzw. externe Kampagnen?
→ Nein: Store kann zwar sinnvoll sein, wird aber wenige Besucher verzeichnen.
→ Ja: Weiter zu 7.
7. Ist deine Marke langfristig ein wichtiger Teil deiner Business-Strategie?
→ Nein: Dein Brand Store verlangt keinen großen Aufwand.
→ Ja: Brand Store sollte zum festen Bestandteil deiner Markenpräsenz werden.
Erstelle deinen Amazon Brand Store
Hast du bereits Mediendateien, Marketing-Materialien und Branding-Vorlagen für deine Marke, geht die Erstellung des Amazon Markenshops sehr schnell und ist noch am selben Tag abgeschlossen. Ich führe dir die Schritte auf, damit du siehst, wie einfach es ist:
- Schritt 1: Klicke im Hauptmenü des Seller Centrals auf “Stores” → “Stores verwalten”.
- Schritt 2: Wähle deine Marke aus und klicke auf “Store erstellen”, oder, falls du bereits einen Shop erstellt hast, auf “Store bearbeiten”.
- Schritt 3: Gib deinen Markennamen an und hinterlege dein Markenlogo (mind. 400 x 400 px).
- Schritt 4: Entscheide, ob a) dein Logo auf jeder Unterseite im Header erscheinen soll, und ob b) alle deine Angebote angezeigt werden sollen.
- Schritt 5: Gestalte deine Startseite. Füge eine Meta-Beschreibung hinzu und entscheide dich zwischen einer Vorlage oder einem komplett benutzerdefinierten Design. Füge ein Bannerbild als Header sowie die gewünschten Kacheln (Bild, Text, Video, Produkte…) hinzu.
- Schritt 6: Erstelle die gewünschten Unterseiten und ordne sie in der linken Leiste als deine Shop-Kategorien. Gestalte jede Unterseite mit Header und passenden Kacheln. Die Zusammensetzung jeder Seite ist in der rechten Leiste zu sehen.
- Schritt 7: Stelle mittels der Vorschaufunktion sicher, dass das Design sowohl in der mobilen Ansicht als auch in der Desktop-Ansicht funktioniert.

Mit einem Brand Store die Markenbekanntheit steigern
Um internen Traffic auf deinen Brand Store zu generieren und gleichzeitig die Markenbekanntheit zu erhöhen, kannst du Sponsored Brand Ads schalten. Diese erscheinen an unterschiedlichen Stellen auf Amazon und machen Menschen, die nach passenden Keywords suchen oder sich auf thematisch passenden Seiten aufhalten, auf deine Marke und deine Produkte aufmerksam.
Auch mit Displayanzeigen kannst du Traffic auf deinen Markenshop leiten. Displayanzeigen werden nicht nur auf Amazon selbst, sondern auch auf externen Seiten ausgespielt, sodass du deine Reichweite vergrößern kannst. Im großen Maßstab ist dies über Amazons Demand Side Platform möglich: Die programmatische Werbeplattform wird gerne dafür genutzt, um mehr Markensichtbarkeit auf verschiedenen Online-Kanälen zu erhalten und die Zielgruppe während sämtlicher Phasen der Customer Journey zu erreichen – nicht erst, wenn sie auf Amazon nach einem bestimmten Produkt sucht.

Auch ohne DSP-Werbung empfehle ich dir die Kombination von Maßnahmen für internen sowie externen Traffic. Externer Traffic auf deinen Brand Store fällt besonders dann ins Gewicht, wenn du hauptsächlich auf Amazon verkaufst und keinen umsatzstarken Onlineshop auf deiner Website hast – in dem Fall würdest du den meisten externen Traffic natürlich auf deinen Webseiten-Onlineshop lenken.
Um externen Traffic zu generieren, gibt es verschiedenen Herangehensweisen, die ich in dem verlinkten Artikel ausführlich behandle. Möglich sind z.B. Social Media-Beiträge, Influencer-Marketing, Affiliate-Marketing, Newsletter, Produkttests, Blogbeiträge und Gastbeiträge. Sie alle können, sobald von deiner Marke oder deinem Produktsortiment die Rede ist, auf den Amazon Brand Store verlinken.
Tipps zur Gestaltung eines Brand Stores, der konvertiert
Mit einem Amazon Brand Store kannst du deine Marke zu Wort kommen lassen. Alternativ oder ergänzend zu einem Online-Shop kannst du deine Markenpräsenz auf dem größten Online-Marktplatz der westlichen Welt festigen. Wenn eine klassische Storefront für dich nicht in Frage kommt, weil du ein großes Sortiment mit unterschiedlichen Kategorien hast oder Produkte verkaufst, die eine hohe Markenbindung voraussetzen, ist ein Brand Store die Lösung.
Wenn du schon diese kostenlose Funktion von Amazon nutzt, willst du sicherlich auch, dass der Store konvertiert. Deshalb erkläre ich dir im Folgenden, wie du deinen Markenshop so gestalten kannst, dass er seine Besucher emotional einfängt und zum Kaufen animiert.
Mitunter am wichtigsten: Ansprechende Bilder
Dass der Brand Store von grafischen Elementen lebt, sollte keine Überraschung sein. Dass du sowohl deine Produktbilder als auch deine Markenbilder professionell erstellen lassen solltest, sei es von dir selbst mit hochwertigem Equipment, von einem Grafiker oder von einer wertigen KI, ist ebenfalls logisch.
Reine Produktbilder konvertieren gut, wenn die Kaufhandlung im Fokus steht. Doch sie erzeugen keine Emotionen und können Menschen nicht in deine Markenwelt entführen. Erfahrene Seller setzen deswegen auf Bildmaterialien, die Menschen in den Fokus rücken. Möchtest du einen Flaschenöffner verkaufen, solltest du diesen nicht einzeln abbilden. Wenn du stattdessen ein Bild mit Menschen veröffentlichst, die den Flaschenöffner bei einer fröhlichen Zusammenkunft verwenden und dabei ein positives Gefühl beim Betrachter auslösen, steigt deine Conversion.
Wer die USPs aufgreifen will und einzigartige Produktfeatures vorstellen möchte, nutzt Bilder mit prägnanten Funktionsbeschreibungen. Pro Alleinstellungsmerkmal empfehle ich ein hochauflösenden Detailbild mit eingebautem Schriftzug. Textkacheln sind im Brand Store weniger relevant – versuche, alles mithilfe von Bildern zu kommunizieren.
Personalisierte Landingpages für verschiedene Zielgruppen
In deinem Amazon Brand Store kannst du mehrere Unterseiten für unterschiedliche Zielgruppen, Produktkategorien oder Anwendungsfälle erstellen. So kannst du beispielsweise eine eigene Landingpage für „Geschenke“, „Sportler“ oder „Familien“ gestalten und die Inhalte gezielt auf die jeweilige Zielgruppe ausrichten.
Besonders interessant sind solche individuellen Landingpages, wenn du Amazon Werbeanzeigen oder externen Traffic gezielt auf unterschiedliche Zielgruppen ausrichten möchtest. So kann beispielsweise eine Werbekampagne für Sportler direkt auf die entsprechende Unterseite deines Brand Stores führen, anstatt alle Nutzer auf dieselbe Startseite zu schicken.
Touchpoints nutzen und mehr Traffic generieren
Mehr Traffic, mehr Conversions, mehr Umsatz: Wer eine kostenlose Werbemöglichkeit sucht, ist mit dem Amazon Brand Store gut beraten!
Doch wie gelingt es, potenzielle Kunden auf den Amazon-Shop zu leiten und sie in zufriedene und treue Kunden umzuwandeln?
Um deine Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Orten abzuholen, ist es wichtig, dass du dir eine Touchpoint-Liste, oder noch besser eine Touchpoint-Map, ausarbeitest. Diese braucht jedes Unternehmen. Falls deine Marke schon etwas etabliert ist und du deine Artikel auch abseits von Amazon vertreibst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du dich mit dem Konzept der Touchpoints schon auseinandergesetzt hast.
Wir wissen bereits, dass mehrere Links auf Amazon zu deinem Brand Store führen können. Diese befinden sich in Werbeanzeigen oder auf deinen Produktdetailseiten. Um nun Interessierte von außerhalb auf deinen Brand Store zu führen, musst du dich mit den Prinzipien des externen Traffics vertraut machen. Ob Werbung, selbst produzierter Content, gesponserter Content oder klassische Suchmaschinen – es gibt mehrere Wege, deine Brand Store-URL publik zu machen. Allerdings musst du genau wissen, wo das Sinn macht, also wo deine Zielgruppe erreichbar ist und wann sie aufnahmefähig und kaufwillig ist. Hier hilft die Touchpoint-Map.
Klare Navigation
Viele Store-Betreiber unterschätzen die Kraft eines übersichtlichen Navigationsmenüs, das einen intuitiven Shop-Aufbau voraussetzt. Unterteile dein Sortiment in sinnvolle Kategorien wie z.B. Produktarten, Kollektionen, Themenklassen, Anwendung, Bedarf, Zielgruppe oder Produktfeatures. Zusätzlich kannst du Seiten wie „Über uns“, „Angebote“, „Neuheiten“ oder „Zubehör“ aufsetzen. Wichtig ist, dass die Kunden anhand des Menüs schnell zum richtigen Produkt finden und sich nicht auf gut Glück durch alle Seiten klicken müssen (das machen nämlich die allerwenigsten!).
Denke auch daran, dass in der Menüleiste nur etwa sechs Menüpunkte Platz finden. An siebter Stelle folgt unter „Mehr“ ein Dropdown-Menü: Die Kategorien, die hier eingeordnet sind, haben eine reduzierte Sichtbarkeit. Im besten Fall kannst du daher dein gesamtes Sortiment in sechs Hauptkategorien einteilen. Diese sechs Hauptkategorien können jeweils mehrere Unterkategorien haben.
Neben der oberen Menüleiste können auch Kategoriebilder, die auf die jeweiligen Unterseiten verlinken, zur besseren Orientierung dienen. Ein gutes Beispiel hierfür siehst du im folgenden Screenshot vom Relaxdays Brand Store: Einer Einrichtungsmarke, die ihr gesamtes Sortiment nach Räumen und nach Produktarten aufgeteilt hat.

Bestseller und Angebote prominent platzieren
Gestalte deinen Shop so, dass du den Besuchern die Kaufentscheidung erleichterst. Rabattierte Artikel (Angebote) und Bestseller sollten an prominenter Stelle platziert werden, entweder direkt auf der Startseite oder auf den Unterseiten ganz oben. Amazon bietet hierfür eigene Kacheln an, die automatisch gefüllt werden: Bestseller, Empfohlene Produkte, Empfohlene Angebote.
Du kannst aber natürlich auch selbst entscheiden, welche Produkte du besonders hervorheben willst, und deine Bestseller manuell in Form von Produktkacheln aufsetzen.
Shoppable-Images sind in diesem Zusammenhang ein echter Gamechanger: Hier kannst du in einem emotional geladenen Lifestyle-Bild deine Bestseller-Produkte unterbringen und mit interaktiven Hotspots versehen, die zum Listing führen.
Wichtig ist auch, den oberen Bereich einer jeden Seite, der beim Aufruf zuallererst sichtbar wird, nicht mit Informationen über die Marke zu überladen. Hier solltest du den Fokus auf die Produkte, ihr Nutzen und ihre USPs lenken. Ausführliche Markenstories sollten erst darunter folgen und sowieso ist es ratsam, mehr Einkaufsmöglichkeiten als Markeninhalte zu teilen, damit die Conversion gut ausfällt.
Kläre immer zuerst, was deine Produkte für den Kunden tun, bevor du klärst, wer ihr seid und warum ihr machht, was ihr macht. Also „Robustes Outdoor-Geschirr für Camping & Vanlife – Ultraleicht und bruchsicher → Kollektion entdecken“ vor „Wir sind eine innovative Marke mit viel Leidenschaft für nachhaltige Materialien“ setzen!
Videos nutzen
Die Kraft von Videos ist Marketing ist spätestens seit dem Aufstieg von YouTube, Instagram Reels und TikTok bekannt. Bewegte Bilder können besser Geschichten erzählen, Emotionen transportieren, konkrete Anwendungsfälle zeigen, und die Identifikation der Kunden mit den Markenwerten verstärken. Nutze daher auf jeden Fall die Videokacheln, um Store-Besucher in deine Markenwelt zu entführen, ihnen Produkte vorzuschlagen, nötige Erklärungen zu liefern, Social Proof bereitzustellen und ihre Kaufbereitschaft zu erhöhen.
Mobile first
Eigentlich ist dies mittlerweile selbstverständlich, doch möchte ich es nochmal kurz betonen: Die mobile Ansicht deines Amazon Brand Stores muss absolut sitzen! Denn offiziellen Amazon-Daten zufolge entstehen knapp 80% aller Brand Store-Besuche über mobile Geräte. Der Knackpunkt ist, dass die Brand Stores meist am Laptop oder PC, also in der Desktop-Ansicht, erstellt werden. Dann kann es schonmal vorkommen, dass man vergisst, auf eine mobile Optimierung zu achten.
Teste dein Markenshop-Design unbedingt auf dem Smartphone und stelle sicher, dass Besucher nicht minutenlang scrollen müssen, um zu den wichtigen Informationen, Produkten und CTAs zu gelangen.

| Eine Sammlung gelungener Umsetzungen findest du in unserem Beitrag Amazon Brand Store Beispiele. |
Was sich 2025 und 2026 bei Amazon Brand Stores geändert hat
Amazon hat bei den Ads in Verbindung mit dem Brand Store in den letzten zwölf Monaten sehr viel herumgeschraubt. Fünf Punkte betreffen dich direkt.
Neues Attributionsmodell für Amazon Ads, die auf deinen Store leiten
Seit dem 1. Januar 2026 verwendet Amazon für intern geschaltete DSP-Anzeigen sowie für Sponsored Brand Ads und Displayanzeigen mit Optimierung auf Impressions ein neues Attributionsmodell. Dabei berücksichtigt Amazon stärker, an welchen Stellen der Customer Journey eine Anzeige zur Markenentdeckung beigetragen hat – also auch Anzeigenkontakte, die bereits beim Stöbern oder bei einer allgemeinen Kategoriesuche stattfinden.
Gleichzeitig verwendet Amazon ein kürzeres Attributionsfenster. Dadurch können sich Kennzahlen wie Käufe, Verkäufe und ROAS im Vergleich zu früher verändern, obwohl du an deinen Kampagnen nichts geändert hast. Das musst du wissen, wenn du deine Kampagnen-Performance von 2026 mit dem Vorjahr vergleichen willst, um den bezahlten Traffic auf deinen Brand Store zu analysieren.
Die bisherige Auswertungsweise bleibt jedoch weiterhin verfügbar: Wählst du unter Metriken die Option „Alle Aufrufe“-aus, kannst du nach wie vor sehen, welche Conversions innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach einem Anzeigenaufruf erzielt wurden.
Die Attribution für Anzeigen mit Optimierung auf Klicks bleibt, wie sie war.
Abschnittsweise Auswertung der Store-Performance liefert detailliertere Einblicke
Ein sehr wichtiges analytisches Update betrifft die Messbarkeit: Seit Anfang 2026 stellt Amazon Brand Store Insights auf Abschnittsebene bereit. Bisher konnten Händler nur sehen, wie viele Nutzer eine bestimmte Unterseite besucht haben. Nun lässt sich präzise auswerten, welche Kacheln und Module die Aufmerksamkeit der Kunden halten und tatsächliche Konversionen erzeugen.
Pro Abschnitt bekommst du unter anderem Renders (wie oft wurde der Seitenabschnitt geladen und dargestellt?), Viewable Impressions (wie oft lag der Seitenabschnitt im sichtbaren Bereich des Besuchers?), Klicks, die Klickrate und Verkäufe ausgewertet.
Du siehst endlich, woher die Besucher kommen
Seit dem 1. Oktober 2025 schlüsselt Amazon zudem die Traffic-Quellen deines Stores auf. Sponsored Brands, Sponsored Display und externe Quellen wie Google oder Social Media werden getrennt ausgewiesen.
Damit kannst du erstmals genauer nachvollziehen, welche Traffic-Quellen Besucher in deinen Store bringen und wie sich diese Besucher hinsichtlich Engagement und Verkäufen unterscheiden.
Amazon bewertet deinen Store jetzt selbst
In der Werbekonsole findest du unter „Brand Store quality“ eine Bewertung deines Stores sowie einen Vergleich mit ähnlichen Marken. Seit Dezember 2025 basiert diese Bewertung auf der Verkaufsperformance des Stores statt auf dem bisherigen Engagement-Modell, das vor allem die Verweildauer heranzog. Zusätzlich zeigt Amazon Empfehlungen zur Optimierung und deren potenziellen Einfluss auf die Verkaufsperformance.
Stores lassen sich seit Februar über die API pflegen
Am 22. Februar 2026 hat Amazon die Brand Stores API aus der Beta geholt. Du kannst damit Inhalte und Produktauswahl deiner Store-Seiten auslesen, ändern und die Änderungen zur Moderation einreichen, ohne jedes Mal durch die Konsole zu klicken.
Spannend wird das ab einer gewissen Größe, also bei mehreren Marken, mehreren Marktplätzen oder saisonalen Umbauten. Für einen Store mit fünf Seiten lohnt der Aufwand nicht.
Dazu kommt ein Insights-Endpunkt mit Views, Orders, Units, Sales, Visits, Visitors und Bounce Rate. Pro Abfrage sind maximal 100 Tage drin, und ein Teil der Metriken lässt sich nur nach Datum aufschlüsseln, nicht nach Seite oder Quelle.
Häufig gestellte Fragen zum Amazon Brand Store
Wer kann einen Amazon Brand Store erstellen?
Alle Markeninhaber und Markenvertreter, die in der Amazon Brand Registry angemeldet sind, können einen Amazon Markenshop erstellen. Hierfür musst du nicht unbedingt selbst auf Amazon verkaufen, wenn dies authorisierte Händler für dich tun. Als Seller ohne eingetragene Marke kannst du keinen Brand Store erstellen.
Wie finden Kunden den Brand Store?
Kunden gelangen zum Beispiel über deine A+ Brand Story zum Amazon Brand Store oder klicken auf den Markennamen unter dem Produkttitel. Ebenso gibt es verschiedene Werbeformate, die auf den Brand Store weiterleiten. Last but not least kannst du deine Shop-URL an geeigneten Stellen im Internet platzieren, um externen Traffic zu generieren.
Kann ich sehen, wie viele Personen den Brand Store besucht haben?
Die Performance des Stores ist natürlich messbar. Für die Analyse deiner Daten klickst du auf „Store Insights“. Seit 2026 bekommst du die Besucher nicht nur pro Seite, sondern pro Seitenabschnitt bzw. Kachel angezeigt. Zudem wird ausgewertet, von welchen Quellen die Besucher kommen.
Braucht jeder Markeninhaber einen Brand Store?
In diesem Beitrag habe ich dir eine Entscheidungsmatrix vorgestellt, die dir zeigt, wie wichtig ein Brand Store in deinem Fall für die Umsatzsteigerung ist, und in welchen Szenarien du Interessenten lieber auf die Sortimentsübersicht der Händler-Storefront weiterleiten solltest.
Fazit: Warum ein Brand Store eine wertvolle Investition sein kann

Laut Amazon kaufen Kunden, die während ihrer Customer Journey einen Brand Store besuchen, rund 1,5 x häufiger und erzielen einen 1,7-fach erhöhten durchschnittlichen Bestellwert als Kunden ohne Brand-Store-Besuch. Das bedeutet: Allein für die Umsatzsteigerung ist ein Amazon Brand Store für Private Labels unfassbar wichtig.
Der Markenshop auf Amazon bietet eine lohnenswerte Möglichkeit, deine Produkte professionell zu präsentieren und Interessierte durch deine gesamte Markenwelt zu führen, um die langfristig zu binden und das Cross-Selling zu fördern. Kosten sind mit dem Service nicht verbunden. Wer sich etwas Zeit bei der Zusammenstellung der verschiedenen Kacheln nimmt und hochwertige, emotional geladene Bildmaterialien parat hält, kann mit einem Amazon Brand Store viel bewirken.
Wer deinen Store besucht, wird nicht von Konkurrenzprodukten oder Werbeanzeigen abgelenkt. Die gesamte Aufmerksamkeitsspanne gehört nur dir. Manche Verkäufer nutzen den Brand Store, um ihre Marke, ihre Geschichte und ihre Arbeitsprinzipien vorzustellen, um langfristig mehr Markenbefürworter zu gewinnen. Eine sichtbare Umsatzsteigerung erzielst du allerdings, sobald du den Markenshop als Schaufenster für deine Produkte benutzt, Funktionen und Alleinstellungsmerkmale erklärst, und den Fokus auf die Conversion richtest.
Das Tolle ist auch, dass du Zielgruppen außerhalb von Amazon erreichen kannst, indem du die Shop-URL im World Wide Web teilst.
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